Autor: The Dandy (Seite 1 von 5)

Wohnen im Alter: Stadt oder Land?

Gut 25 Prozent des Einkommens der Deutschen wird für das Wohnen ausgegeben. Im Jahr 2019 waren es 890 Euro, die Monat für Monat bezahlt werden. Die Kosten beinhalten das Wohnen selbst, also die Miete, oder Kreditraten, Energie- und Instandhaltungskosten. Damit ist das Wohnen für die meisten Menschen der größte Ausgabenposten. Das bedeutet, dass in diesem Bereich viel gespart werden kann. Gelingt es, die Kosten für das Wohnen spürbar zu senken, bleibt mehr Geld für andere Lebensbereiche. Eine einfache und verlockende Methode, Geld beim Wohnen zu sparen, ist die Wahl des Wohnorts. Wer abseits von Ballungszentren leben möchte, bekommt mehr für sein Geld. Mieten, aber auch Immobilienkosten sind am Land viel geringer. Was aber, wenn man älter wird. Ist Wohnen im Alter in der Stadt, oder auf dem Land die bessere Option?

Idylle

Die Antwort auf diese Frage hängt zu einem großen Teil von der persönlichen Einstellung und den Bedürfnissen ab. Liebt man die Gartenarbei und genießt ausgedehnte Spaziergänge durch den Wald, dann kann das ein starkes Argument für das Wohnen am Land sein. Aber die Idylle trügt leider auch. Man darf nicht außer Acht lassen, dass der Preis für die idyllische Landschaft das Fehlen von Infrastruktur ist. Ist es leise und fahren wenige Autos, dann lohnt sich auch der Betrieb einer Tankstelle nicht. Braucht man etwa Benzin für den Rasenmäher, muss man weit fahren, um es zu besorgen. Eine geringe Bevölkerungsdichte steigert die Lebensqualität. Jeder Einzelne hat viel Platz und kann das Umfeld, in dem er lebt, besser gestalten. Allerdings bedeutet das gleichzeitig, dass es nur wenige Konsumenten gibt. So macht ein durchschnittlicher Friseurladen etwa 500 Euro Umsatz pro Tag. Damit lassen sich die Fixkosten decken und der Friseur kann sein Leben bestreiten. Gibt es zu wenige Kunden, lohnt es sich schlichweg nicht, den Laden am Standort weiterzuführen.

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Die Postkartenidylle hat ihren Reiz. Wer hier den Notarzt ruft könnte sich aber auf lange Wartezeiten einstellen müssen

Zentralisierung

Also wandert der Friseur ab und siedelt sich in einem Ballungszentrum, etwa einer Stadt an. Dort gibt es genug Kunden und der notwendige Umsatz lässt sich leicht erreichen. Das Dorf verliert damit aber einen Teil der Infrastruktur und nach und nach brechen dort die Versorgungsbetriebe weg. Ein Teufelskreis startet. Wenige Einwohner machen Läden vor Ort unrentabel. Die Läden wandern ab, was den Ort weiter unattraktiv für die Bewohner macht. Weitere Bewohner und auch die Kinder wandern ab und auch keine neuen Einwohner kommen hinzu. Es werden noch weniger Bewohner und weitere Läden verlieren ihre Existenzgrundlage. Eine Abwärtsspirale, die in vielen Gebiete bereits zu einem Problem geworden ist. Schuh- und ,Bekleidungsläden verschwinden, aber auch Supermärkte und sogar Ärzte wandern in größere Orte.

Demografie

Ein Effekt dieser Abwärtsspirale sind auch sinkende Immobilienpreise. Die Nachfrage sinkt und es ist schwierig Grundstücke, oder Häuser zu verkaufen. Das kann für junge Familien mit geringem Budget sehr interessant sein. Für kleines Geld bekommt man ein Häuschen im Grünen. Dass es vor Ort wenig Infrastruktur gibt, stört nicht, solange man jung ist. Man ist mobil, flexibel und ohnehin ständig unterwegs. Auch ist der Bedarf nach ärztlicher Versorgung nicht so gegeben, wie im Alter. Zwar braucht eine Jungfamilie einen Kinderarzt, dank der hohen Mobilität ist es aber auch kein Problem, wenn die Ordination sich in der nächsten großen Stadt befindet. Im Alter sieht das anders aus. Man braucht Fachärzte und nimmt regelmäßig Medikamente. Ist keine Apotheke vor Ort, kann es schwierig werden. Befindet sich ein Ort in einer solchen Abwärtsspirale, dann wird sich diese in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Es geht weiter bergab und es werden immer weniger Einrichtungen vor Ort.

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Menschenleere Straßen und verklebte Fensterscheiben sind in vielen kleinen Kommunen kein Klischee, sondern trauriger Alltag

Wohnen im Alter

Wer alt wird, hat plötzlich andere Anforderungen, als in jungen Jahren. Treppen werden zu einem nur mit Mühe überwindbaren Hindernis. Bad und Toilette müssen mit Handgriffen ausgestatte sein und der Wohnraum muss zunehmend barrierefrei gestaltet werden. Kaum jemand bedenkt das, wenn das Häuschen geplant wird. Ein Haus macht außerdem viel Arbeit. Eine große Wohnfläche und zusätzlich ein Garten bedeuten viel Aufwand. In der Stadt wohnt man in erster Linie in einer Wohnung. Zwar hat man mit einem Eigenheim die Perspektive, dass der Kredit eines Tages abbezahlt ist, aber meist fallen dann große Reparaturen und Erneuerungen an, so dass man neuerlich viel Geld investieren muss. Wohnt man zur Miete, muss man sich über die meisten Reparaturen keine Sorgen machen. Aber auch, wenn man in einem Haus leben möchte, ist das in der Stadt möglich. Auch dort gibt es Baugründe und Gegenden, in denen man sich ansiedeln kann. Die Kosten liegen deutlich über den Grundstückspreisen am Land, rechnet man ehrlich alle Kosten auf, sollte die Entscheidung für die Stadt aber klar sein.

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Ganz alltägliche Dinge werden im Alter zunehmend schwierig und mühsam

Stadt, oder Land

Das Hauptargument für die Stadt ist die Infrastruktur. Die Angebote einer Stadt sind deutlich besser und umfangreicher, als die des Landlebens. Das bedeutet, dass man sehr viel Geld sparen kann. Öffentliche Verkehrsbetrieb ermöglichen einen kostengünstigen Transport. Man braucht kein Auto in der Stadt. Wenn man doch einmal eines benötigt, kann man auf Carsharingprogramme zurückgreifen. Die hohe Konkurrenz sorgt für auch für einen hohen Preisdruck auf die Anbieter. Es gibt also viele Schnäppchen und Aktionen, die man ausnützen kann. Mehrere Supermärkte in nächster Nähe ermöglichen es, die verschiedenen Aktionen optimal auszunützen. Am Land gibt es weniger Auswahl und auch entsprechend weniger Aktionen. Lebt man abgelegen am Land, dann braucht man meist zwei Autos. Die Partner können so getrennt zur Arbeit fahren, die Kinder zur Schule, oder in die Kita bringen und Erledigungen machen. Ein Kostenfaktor, den man unbedingt berücksichtigen muss und der die Preisvorteile für das Leben am Land weiter schmelzen lassen.

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Ein Einkaufszentrum gibt es nur in der Nähe von Ballungszentren. Hier bekommt man alles, was das Herz begehrt und was man im Dorf vergeblich sucht

Infrastruktur

Das Hauptargument, als alter Mensch in der Stadt zu leben, ist allerdings die Infrastruktur. Es stehen Ärzte, Läden und zahlreiche Angebote rund um soziales Leben, Unterhaltung und Unterstützung zur Auswahl. Die meisten Dinge sind leicht und kostengünstig erreichbar. So findet man alles, was man im Alter braucht, in unmittelbarer Umgebung und ist somit nicht unbedingt auf fremde Hilfe angewiesen. Ein weiteres Argument sind aber auch die Menschen in der Stadt. Zwar ist das Sozialleben am Land besser ausgeprägt, aber auch in der Stadt fällt es sehr leicht, Gleichgesinnte zu treffen. Vereine und Clubs laden ein, Zeit sinnvoll zu verbringen und neue Menschen kennenzulernen. In großen Städten findet sich zu jedem Hobby auch eine organisierte Interessensgemeinschaft. Das Leben in der Stadt ist geprägt von umfassenden Möglichkeiten und der hohen Verfügbarkeit. Diese Vorteile sind auch für junge Menschen ein starkes Argument für das Leben in der Stadt. Für alte Menschen entscheiden sie über die Lebensqualität. Einen alten Baum kann man schwer versetzen. Es lohnt sich also, umsichtig zu sein und vorausschauend zu denken, wenn man sich für den Wohnort entscheidet. Vergisst man nicht, dass Wohnen im Alter ganz andere Ansprüche hat, als in jungen Jahren, dann kann man bereits sehr früh den Grundstein für einen angenehmen letzten Lebensabschnitt legen.

Das Smartphone als Fotokamera

Es gab einmal eine Zeit, da war das Fotografieren ein aufwändiges und sehr kostspieliges Hobby. Aber nicht nur die Investition war für viele Menschen ein Problem. Wer gute Fotos machen wollte, der brauchte umfassendes Fachwissen. Dabei ist noch nicht einmal die Rede von künstlerisch anspruchsvollen Bildern. Schon allein um die Fotos richtig zu belichten, sie nicht zu verwackeln und sie scharf zu stellen, war durchaus eine Herausforderung. Erst wenn man all diese handwerklichen Fertigkeiten beherrschte konnte man sich Gedanken über die Wahl der Motive, die Bildgestaltung und eben den Inhalt der Bilder machen. Diese Zeiten sind lange vorbei. Nach den einfachen Kompaktkameras, die Ende der 1960er Jahre langsam ihren Marktanteil eroberten, startete eine komplett neue Ära der Fotografie. Digitale Kameras verdrängten sehr schnell die analogen Kleinbildkameras und auch die teuren analogen Systemkameras wurden innerhalb weniger Jahre fast vollständig von den digitalen Nachfolgern vom Markt verdrängt. Heute sind die Digitalkameras ebenfalls verschwunden. Heute verwendet man das Smartphone als Fotokamera. Die eingebaute Digitalkamera ist allzeit bereit und ein separates Gerät braucht man heute nicht mehr.

Fotos

Es gibt wohl kaum etwas, das sich im Laufe der Zeit mehrmals so grundlegende gewandelt hat, wie die Fotografie. Mitte des 19. Jahrhundert wurden die ersten Fotoapparate entwickelt. Die ersten Fotografien verdrängten viele Bereiche der Malerei. Die Fotografie wurde hauptsächlich für die Erstellung von Portraitaufnahmen eingesetzt. Das buchstäblich größte Problem der frühen Fotografie war, dass das Bild direkt auf der Bildplatte belichtet wurde. Es konnte noch nicht vervielfältigt, und damit auch in der Größe nicht verändert werden. Die Folge war, dass die Fotoapparate sehr groß und schwer sein mussten, um entsprechend große Fotoplatten aufzunehmen. Später wurde der Rollfilm und das Negativ erfunden. Nach und nach wurde das Fotografieren auch für die breite Masse zu einem teuren, aber erschwinglichen Hobby. Mit den Kompaktkameras, die ab den 1970er Jahren immer weiter verbreitet waren, kam der Schnappschuss in Mode. Fotoläden, die Filmentwicklung und Auswarbeitung im Fotolabor anboten, gab es an jeder Ecke. Auch Einwegkameras aus Pappe kamen damals in Mode.

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Die Fotografie war früher nur wenigen fachkundigen Menschen vorbehalten. Moderne Technik macht sie massentauglich

Digitalfotos

Das Blatt wendete sich, als die Digitalfotografie auf die Bildfläche trat. Ende der 1980er Jahre kamen die ersten kompakten Kameras auf den Markt und die 1990er waren das Jahrzehnt der Digitalfotografie. Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich der Bezug zu den Fotos. Von Drücken des Auslösers bis zu dem Zeitpunkt, zu dem man das fertige Bild in Händen hat, vergingen bei der Analogfotografie oft viele Monate. Der Film blieb in der Kamera und erst wenn die 12, 24, oder 36 Bilder geknipst waren, wurde er entwickelt. Da ein analoges Foto teuer war, wurden die Motive mit Bedacht gewählt. War der Film endlich zu Ende wurde er in den Fotoladen gebracht um ihn zu entwickeln. Oft war es überraschend, welche Bilder man dann erhielt. Mit den digitalen Aufnahmen sank der Wert eines Bildes deutlich. Musste man vorhin für den Film, die Entwicklung und die Abzüge bezahlen, so kostete ein Bild plötzlich nichts mehr. Dafür verschwand aber auch das Blättern in Fotoalben und die Dia-Abende aus unserem Leben. Stattdessen liegen Bilder seitdem auf unseren Festplatten.

Smartphone als Fotokamera

Die Entwicklung der Smartphones ist schließlich der vorläufige Endpunkt der Entwicklung. Mit Selfiestick und verschiedenen Filtern entstehen heute Fotos auf einem ganz anderen Niveau. Noch vor 20 Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen, sein Essen zu fotografieren, oder auch sonst seinen Alltag so engmaschig zu dokumentieren. Wir alle produzieren Tag für Tag mehr als 1,2 Billionen Fotos. 85 Prozent davon werden mit dem Smartphone erstellt. Die Tendenz steigt deutlich. Etwa 40 Millionen Fotos entstehen weltweit pro Sekunde. Wir dokumentieren unser Leben detailliert und schaffen Tonnen von Daten in digitalen Bildern. Kein Wunder also, dass die Kamera eine der Eigenschaften ist, die man bei der Auswahl des nächsten Mobiltelefons besonders beachtet. Herausragende Kameras sind heute nicht nur in den Spitzenmodellen der verschiedenen Hersteller verbaut. Ein iPhone 12, das man bei 1&1 kostenfrei zu verschiedenen Tarifen erhält, steht dem um etwa dreihundert Euro teurerem iPhone 12 Pro in vielen Bereichen in nichts nach. Wie die meisten Hersteller setzt auch Apple in den aktuellen Modellen auf mehrere Linsen. Aber das ist nicht alles, was das Smartphone als Fotokamera besonders attraktiv macht.

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Die Lichtverhältnisse, in denen das Smartphone als Fotokamera eingesetzt wird, sind nicht immer ideal. Programme der Hersteller sorgen trotzdem für tolle Aufnahmen

Handyfotos

Es gab eine Zeit, da erkannte man die Fotos, die mit dem smarten Telefonen gemacht wurden, auf den ersten Blick. Heute kann die Kamerafunktion eines modernen Smartphones oft auch Profikameras in den Schatten stellen. Ein Sensor mit hoher Auflösung und mehrer Linsen für die unterschiedlichen Situationen sind die eine Seite. Auf der anderen Seite statten die Hersteller ihre Smartphones aber mit umfangreichen Programmen zur Bildverbesserung und -optimierung aus. Das ist, dank der schnellen Prozessoren heute kein Problem mehr. In Echtzeit erkennt das iPhone 12 die Lichtverhältnisse und setzt gegebenenfalls auf ein eigenes Programm für Aufnahmen im Halbdunkel. Auch die Bilder der Frontkamera sind auf das optimiert, wozu die Smartphones üblicherweise eingesetzt werden. Das Ergebnis sind Fotos, die man meist deutlich als Handyfotos erkennt. Das ist aber nicht etwa der schlechten Qualität geschuldet, sondern resultiert aus dem Motiv und den verschiedenen Filtern. Die Bilder haben einen eigenen Look, der den Zeitgeist genau trifft.

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Wann immer uns langweilig ist, ist das Smartphone zur Stelle. Auch Fotos erstellen wir, während wir warten

Zukunftsvisionen

Jedes Jahr übertreffen sich die Hersteller der Smartphones mit neuen Superlativen. Ein Bereich, auf den sie sich konzentrieren, sind die Kameras. Die Auflösung, Brennweite und die elektronische Unterstützung sind Elemente, auf die jeder von uns beim Kauf achtet. Heute wird das Aufwachsen unserer Kinder, jede Dienstreise, jeder Abend mit Freunden, aber auch jeder Verkehrsunfall sofort abgelichtet. Die Tageszeitungen setzen auf Leser, die Bilder und Videoaufnahmen einsenden, um ihre Berichterstattung zu unterstützen. Wohin die Entwicklung geht, ist schwer abschätzbar. Schon heute sind Panoramaaufnahmen und 3d-Aufnahmen mit vielen Telefonen möglich. Die Frontkamera, die auch der Gesichtserkennung dient, tastet das Bild ab und erstellt ein Modell des Gesichts um es zu identifizieren. Die Technik der Fotografie selbst erreicht langsam aber sicher einen Zenit. Je höher die Auflösung, desto größer auch die Bilder. Ein Versenden wird zunehmend schwieriger. Zwar gibt es bereits erste Smartphone, die ein RAW-Format ausgeben, also eine Nachbearbeitung ermöglichen, der Trend geht aber wohl auf weiterhin dazu, Schnappschüsse zu erstellen und zu teilen.

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Das Smartphone begleitet uns in allen Lebenssituationen. Dank der Kamerafunktion halten wir damit alle Momente fest

Die Welt im Bild

Ein mögliches Szenario für die Zukunft der Fotografie ist der Ausbau des Teilens der Bilder. Schon heute kann jeder Google Streetview-Aufnahmen und Bilder von Orten erstellen und öffentlich verfügbar machen. Diese Bilder fügen sich, beispielsweise bei Google zu einem Gesamtbild der Erde zusammen. Wahrscheinlich wird auch die Augmented und Virtual Reality in Zukunft eine Rolle spielen. Bilder sind ein wichtiger Teil des Internets und ergänzen die Informationen. Ständig werden neue Bilder öffentlich zugänglich gemacht. In unserem Alltag spielt das Smartphone als Fotokamera schon heute eine zentrale Rolle. Jeder von uns erstellt laufend Aufnahmen und teilt sie mit Freunden, oder öffentlich. Fotografie ist heute völlig anders, als noch vor wenigen Jahrzehnten. Die rasante Entwicklung ist spannend und man darf gespannt sein, wohin uns die Reise führen wird.

Genussmittel Definition

Unser Körper hat eine Reihe von Bedürfnissen, die wir Tag für Tag erfüllen müssen. Nach dem Modell des amrikanischen Psychologen Abraham Maslow haben alle Menschen grundsätzlich dieselben Bedürfnisse. Maslow ordnet diese in fünf Ebenen in der nach ihm benannten Maslow´schen Bedürfnispyramide. Die Ebenen bauen jeweils aufeinander auf. Nach Maslow versucht der Mensch immer die Grundbedürfnisse der unteren Ebenen zu erfüllen, bevor die Bedürfnisse der nächsthöheren Ebene relevant werden. Als unterste Ebene sieht er die physiologischen Grundbedürfnisse. Atmen, Ernährung und Flüssigkeitszufuhr, Wärme, Schlaf und Sexualität werden also als erstes erfüllt. Danach folgen Sicherheitsbedürfnisse, wie Gesundheit, Job und Wohnung. Darauf folgen soziale Bindungen, also Partnerschaft und Freunde und in der nächsthöheren Ebene Individualbedürfnisse. Die oberste Stufe nennt Maslow Selbstverwirklichung. Hier findet sich Kunst, Altruismus und Individualität. Auch Genussmittel fallen in die oberste Stufe der Maslow´schen Bedürfnispyramide.

Bedürfnisse

Der Mensch hat also eine ganze Reihe von Bedürfnissen, für deren Erfüllung er mehr, oder weniger Aufwand in Kauf nimmt. Dinge, die wir für selbstverständlich nehmen und um die wir uns normalerweise nur wenig Gedanken zu machen brauchen, stehen an erster Stelle. Wir atmen jede Minute unseres Lebens. Meist passiert das unbewusst. Halten wir die Luft an, dann merken wir schnell, wie wichtig der Sauerstoff für uns ist. Sind wir in einer Situation, in der wir nicht atmen können, würden wir wohl alles andere dafür aufgeben, wieder atmen zu dürfen. Maslow reiht alle unsere Bedürfnisse und erstellt in seiner Pyramide eine Hierarchie. Erst wenn wir die anderen Grundbedürfnisse befriedigt haben, wenden wir uns der obersten Stufe der Maslow´schen Bedürfnispyramide zu. Auf dieser höchsten Stufe findet sich die Selbstverwirklichung. Wenn alle anderen, darunter liegenden Bedürfnisse erledigt sind, dann versucht der Mensch, seinem Leben einen Sinn zu geben. Dabei steht auch Individualismus und Kreativität auf dem Programm. Auch ist es Zeit sich zu belohnen.

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Eine gute Tasse Kaffee bedeutet für viele Menschen Genuss pur

Genussmittel

Sucht man nach der Definition von Genussmitteln, dann landet man wohl als erstes bei Wikipedia. Hier wird definiert, dass es sich bei Genussmittel in erster Linie um Lebensmittel handelt. Allerdings haben diese Lebensmittel nicht unmittelbar den Zweck der Ernährung. Der Geschmack steht im Vordergrund. Außerdem fallen auch Suchtmittel, wie Alkohol, Nikotin und Drogen in diese Kategorie.

Genussmittel sind in erster Linie Lebensmittel, die nicht zur Ernährung, sondern zum Genuss verzehrt werden. Aber auch Suchtmittel gelten als Genussmittel.

Ein Genussmittel hat nur den Zweck, dem Konsumenten durch den Genuss Freude zu bereiten. Trotzdem können sie auch physiologische Grundbedürfnisse stillen.

Genussmittel Definition

Genussmittel vs. Suchtmittel

Ein schmaler Grat trennt Genussmittel und Suchtmittel. Eine Tasse Kaffee ist in erster Linie Genuss. Das Koffein sorgt für eine aufputschende Wirkung und hilft dabei, sich zu konzentrieren. Meist wird der Kaffee aber wegen seines Geschmacks konsumiert. Koffein hat dabei eine besondere Stellung. Zwar gibt es Gewöhnungeffekte, aber eine echte Sucht bleibt aus. Anders sieht das bei Nikotin aus. Eine Zigarette mag für viele Raucher reiner Genuss sein. Allerdings bedingt das nur die Sucht. Kein Mensch genießt seine erste Zigarette. Meist stellt sich Übelkeit, auf jeden Fall aber ein Hustenreiz ein. Erst nach ein paar gerauchten Zigaretten, Pfeifen, oder Zigarren überwiegt die Wirkung des Nikotins. Die Sucht stellt sich ein und der Genuss besteht dann darin, dass die Entzugserscheinungen nachlassen. Neben dem Nikotin finden sich im Zigrattenrauch außerdem erschreckend viele, nachweislich krebserregende Stoffe. Ein Problem bei den Genussmitteln scheint es also auch zu sein, dass sie negative Effekte haben.

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Die elektronische Zigarette ist eine echte Alternative zur Zigarette. Sie kann den Genuss von einer Sucht zu einem spannenden Hobby machen

Ungesunder Genuss

Tatsächlich fällt die negative Wirkung der meisten Genussmittel auf. Alkohol ist eine Droge, die kurz- und langfristig negative Auswirkungen auf den Körper hat. Zigarettenrauch ist kreberregend und eine Belastung für das Umfeld. Zucker und gezuckerte Speisen belasten die Leber und können zu Diabetes führen. Sollte man also die Finger von Genussmitteln lassen? Nachdem auch der Genuss und die Belohnung ein Grundbedürfnis ist sollten wir auch die Konsumation von Genussmitteln einplanen. Allerdings gibt es ausgezeichnete Alternativen zu den verschiedenen ungesunden Genüssen. So kann man beispielsweise auf Süßungsmittel zurückgreifen, um Zucker zu vermeiden. Auch Früchte können süß schmecken. Weit verbreitet und auf jeden Fall sehr ungesund ist das Rauchen. Dabei gibt es auch hier eine wesentlich weniger riskante Alternative. Wer vom Zigarettenrauchen auf das Dampfen umsteigt, verzichtet nicht nur auf die krebserregenden Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs, sondern eröffnet sich geschmacklich völlig neue Möglichkeiten.

Dampf, statt Rauch

Elektronische Zigaretten arbeiten ohne Feuer und Glut. Es kommt ein Liquid zum Einsatz, das mit einem elektrisch aufgeheizten Draht verdampft wird. Das Liquid selbst besteht hauptsächlich aus Glyzerin. Aber das Dampfen bringt nicht nur gesundheitlich Vorteile. Statt die Zigaretten fast schon unbewusst nebenbei zu Rauchen erfolgt das Dampfen wesentlich bewußter. Die elektronische Zigarette wird mit einem Druckknopf aktiviert. Solange man den Knopf gedrückt hält, wird dampf erzeugt. Legt man sie zur Seite dampft sie nicht. Anders als bei der Zigarette wird also weder die Umwelt mit Rauch belästigt, noch verdampft das Liquid ungenützt im Aschenbecher. Die Liquids gibt es in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Außerdem kann zwischen Liquids mit und ohne Nikotin gewählt werden. Aber auch die Kreativität kommt beim Dampfen nicht zu kurz. So kann man selbst über Länge und Wicklung des Drahtes entscheiden, wie viel Dampf erzeugt wird. Außerdem kann man die Liquids selbst nach eigenem Geschmack herstellen. In einem E Liquid Base Shop kann man die geschmacksneutrale Basis erwerben. Dieses wird dann mit Aromen versetzt. So kann man Geschmack und Intensität selbst bestimmen.

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Ein gutes Glas Wein mit dem Partner, oder guten Freunden kann ein wahrer Genuss sein

Selbstverwirklichung

Am Beispiel der elektronischen Zigarette sieht man, dass die Konsumation eines Genussmittels zu einem Hobby werden kann. Gutes Essen ermöglicht die Chance, sich selbst als Koch zu versuchen und Freunde einzuladen. Wein und Spirituosen sind ein weites Betätigungsfeld, in das man viel Zeit und Geld investieren kann. Die Zubereitung von Kaffee kann auch ganz unterschiedliche Art und Weise passieren und lässt auch viel Spielraum für Kreativität. Gute Genussmittel beschränken sich also nicht nur auf das, was sie sind. Das Steak, das stundenlang schonend im Smoker gegart wurde, oder die gerade aufgegossene dampfende Tasse Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen sind mehr, als Essen und Trinken. Man konsumiert sie nicht nur. Sie entschleunigen, sie rücken den Genuss in den Vordergrund und sie kommen selten alleine. Genussmittel haben eine Geschichte, sie haben einen Rahmen, in dem sie genossen werden. Auch werden sie häufig in guter Gesellschaft konsumiert.

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Die Zahl 42 ist vielleicht doch nicht die einzige Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens

Sinn des Lebens

Douglas Adams nennt für die wohl komplexeste Frage der Menschheit in seinem Buch „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy„, bzw. „Per Anhalter durch die Galaxis„, eine überraschend einfache Antwort. Die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet er mit der Zahl 42. Seitdem wird diese Zahl in unterschiedlichen Kontext gerne verwendet. Sie reduziert ein komplexes Thema auf eine absurd wirkend einfache Weise. Allerdings fängt man mit dieser Antwort wenig an. Viel näher an der Wahrheit und auch wesentlich leichter verständlich und erlebbar ist der Genuss. Das Genussmittel kommt wohl dem Nahe, wofür es sich zu Leben lohnt. Erst wenn wir mit all unseren anderen Bedürfnissen fertig sind, dann haben wir Zeit und damit auseinander zu setzen. Genussmittel stehen also für die Erreichung der höchsten Stufe der Zufriedenheit. Zusammen mit der Auseinandersetzung damit und den Freunden, mit denen wir sie konsumieren, sind sie für viele Menschen der Inbegriff des Glücks.

Genussmittel befriedigen unsere letzten Grundbedürfnisse. Sie spielen mit der konkreten Situation, ihrer Entstehungsgeschichte und dem Wissen rund um sie zusammen. Man genießt sie zusammen mit Freunden und kann so den Genuss auf vielen Ebenen gleichzeitig erleben.

Genussmittel Definition Versuch 2

Wie erkennt man einen guten Privatdetektiv?

Zahlreiche Privatdetektive aus Literatur und Film zeichnen unterschiedliche Bilder voller Klischees. Da gibt es auf der einen Seite die Gentlemen, wie Sherlock Holmes, oder Hercule Poirot, die mit scharfem Verstand und einer unmenschlichen Allgemeinbildung auch schwierigste Fälle lösen. Am anderen Ende des Spektrums stehen die zerknautschten harten Kerle, die meist von schönen Frauen um Hilfe gebeten werden. Es finden sich aber auch ehemalige Soldaten, wie Magnum, oder verhaltensauffällige Charaktere, wie Adrian Monk, oder Shawn Spencer aus der Fernsehserie Psych unter den Privatdetektiven, die man über verschiedene Medien kennen und lieben lernt. Auch Realityformate bemühen sich ein realistisches Bild des Privatdetektivs zu zeichnen. Braucht man selbst Unterstützung, dann fällt die Wahl schwer. Welchen Typ von Menschen sucht man und wie erkennt man einen guten Privatdetektiv?

Fiktion und Realität

Wie in vielen Lebensbereichen gibt es auch bei den Privatdetektiven einen großen Unterschied zwischen der Fantasie der Drehbuchautoren und der Realität. Im echten Leben erfordern die meisten Aufgaben des Privatdetektivs, dass er nicht auffällt. Ein weißer Anzug mit passendem Hut und gezwirbeltem Moustache, zusammen mit einem belgischen Akzent, wie Agatha Christies Hercule Poirot auftritt, wäre dabei hinderlich. Auch die Ticks von Monk, oder andere typische Verhaltensweisen der Fernsehdetektive würden die Arbeit unmöglich machen. Geht es beispielsweise darum, Vorgänge in einem Betrieb zu überwachen, dann muss sich der Ermittler als Kunde tarnen. Natürliches Verhalten und ein unauffälliges Äußeres sind dazu notwendig.

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Exzentrische Charaktere mit auffälligen Eigenschaften sind nur im Film gute Privatdetektive

Berufsbild

Privatdetektiv ist in Deutschland kein geschützter Begriff. Während man beispielsweise in Österreich eine Gewerbeberechtigung nur dann erhält, wenn man einen Befähigungsnachweis in Form einer Prüfung erbringt und dabei Kenntnisse über die Gesetze und Kriminalistik nachweisen muss, kann in Deutschand jeder als Privatdetektiv arbeiten. Möchte man als Privatdetektiv aber vollumfänglich tätig werden, dann braucht man zusätzlich zur Gewerbeanmeldung auch eine besondere Erlaubnis, die normalerweise das Ordnungsamt ausstellt. Sobald die Tätigkeit auch potentiell gefährliche Situationen und die Gefährung von fremden Leben beinhaltet, ist eine solche Erlaubnis erforderlich. Beschränkt man sich darauf aus der Distanz zu ermitteln, dann ist die Erlaubnis aber nicht erforderlich.

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Meist ist die Tätigkeit als Privatdetektiv ruhiger, als im Fernsehen vermittelt wird

Ausbildung

Möchte man als Privatdetektiv eine Ausbildung absolvieren, dann wird diese von der ZAD, der Zentralstelle für die Ausbidung im Detektivgewerbe angeboten. Für mindestens 10 Monate absolviert man die Ausbildung und damit fundiertes Wissen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit nach der qualifizierten Ausbildung und mehrjähriger Berufspraxis zusätzlich die Ausbildung zum Sachverständigen zu absolvieren. Besteht man danach die Zertifizierungsprüfung, kann man zusätzlich als Sachverständiger für das Detektei- und Bewachungsgewerbe arbeiten. Solche Sachverständige, wie beispielsweise der Geschäftsführer des Detektivbüro LB Detektei, werden unter anderem von Gerichten zur Prüfung der Arbeit, der Qualität und der Abrechung anderer Detektive und Bewachungsunternehmen herangezogen.

Erfahrung

Allerdings bedeutet eine Ausbildung über mehrere Monate nicht automatisch, dass jemand ein guter Privatdetektiv ist. Die Arbeit erfordert unter anderem auch viel Erfahrung. Neben der Berufserfahrung als Detektiv braucht man aber auch fundiertes Wissen über die Gesetzeslage. Nur so kann man Beweise sichern, die auch vor Gericht verwendet werden können. Erfahrung hilft dabei, Muster und Methoden rasch zu erkennen. Schwachstellen in Sicherheitssystemen und organisatorischen Abläufen, die beispielsweise Diebe nutzen, erkennt man leicht, wenn man viele solcher Systeme und Prozesse kennengelernt hat. Viele Privatdetektive verfügen daher über Vorerfahrung aus anderen Berufen. So steigen mitunter Rechtsänwälte, oder Polizisten um und Gründen eine Detektei.

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Eine fundierte Ausbildung ist der Grundstein für den Erfolg als Privatdetektiv

Guten Privatdetektiv finden

Wie in den meisten Branchen sind auch bei den Detektivbüros die Webseiten die beste Form, um sich zu informieren. In dieser Branche geht es um Seriosität und Diskretion. Um diesem Bedürfnis der Kunden gerecht werden zu können betreiben Privatdetektvive daher umfangreiche Websites mit vielen Informationen. Da auch Vertrauen eine große Rolle spielt, wird auch auf die eigenen Qualifikationen und die Erfahrung eingegangen. So kann man sich vorab gut einen Eindruck vom Privatdetektiv verschaffen. Ist man aufgrund der Angaben auf der Webseite von der Seriosität und der Professionalität der Detektei überzeugt, ist der nächste Schritt die Vereinbarung eines Treffens. Im persönlichen Gespräch kann man dann feststellen, ob auch die Chemie stimmt und die verantwortliche Person das hält, das die Webseite verspricht.

Mann für alle Fälle

Allerdings hängt die benötigte Qualifikation der Person auch stark von der Art des Auftrags ab. Geht es darum, den Lebenspartner beim Seitensprung zu überführen, dann muss der Privatdetektiv einfühlsam sein. Sollen Beweise gegen einen Mitarbeiter gesammelt werden, der ungerechtfertigt in Krankenstand ist, dann ist ein unauffälliges Erscheinungsbild der Person wichtiger.

Einen guten Privatdetektiv erkennt man an drei Faktoren:

  • fundierte Aubildung (ZAD, Sachverständiger, etc.)
  • Erfahrung als Detektiv und gegebenenfalls aus früherer Tätigkeit als Polizist
  • seriöses und kompetentes Auftreten
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Rechtsgültige Beweise sind in den meisten Fällen das Ergebnis der Arbeit

Beratungsgespräch

Bevor der Auftrag an den Privatdetektiv vergeben wird, sollte ein Beratungsgespräch in Anspruch genommen werden. Ein guter Privatdetektiv wird für dieses Gespräch kein Honorar in Rechnung stellen. Im Zuge der Beratung kann man alle offenen Fragen klären, den Ablauf besprechen und auch den Kostenrahmen abstimmen. Privatdetektive werden für Unternehmen genauso wie für Privatpersonen tätig. In jedem Fall empfiehl t es sich, das Beratungsgespräch in der Detektei, oder an einem neutralen Ort zu vereinbaren. Speziell im Unternehmen könnte der Besuch eines Detektivs potentiell straffällige Mitarbeiter alarmieren.

Guerilla Werbung Definition

Guerilla ist eine Bezeichnung aus dem Krieg. Sie wird vom spanischen Wort Guerra, also Krieg abgeleitet. Guerilla ist eine Verkleinerungsform und lässt sich grob als Kleinkrieg übersetzen. Konkret bezeichnet diese Form des Kampfes Kleingruppen, die nicht als großes geschlossenes Heer auftreten und nicht als Soldaten erkennbar sind. Diese Kleingruppen sind beweglicher und flexibler als große Truppen und können so effizient einen überlegenen Feind bekämpfen. Guerilla Werbung ist an diese Strategie angelehnt. Auch hier wird keine einzige große, leicht als solche erkennbare Werbekampagne gefahren. Stattdessen werden kleien Aktionen gesetzt. Wie Guerillatruppen stoßen die einzelnen Aktionen da und dort vor, sind aber als Gesamtheit nicht zu fassen.

Methoden

Guerilla Werbung ist billiger, als herkömmliche Werbung. Die Kanäle und Methoden, derer sich die Guerilla Werbung bedient, sind wesentlich kostengünstiger, als die klassischen Werbeflächen. Wie in einem Guerillakrieg ist auch bei der Guerilla Werbung das Ziel die Zermürbung. Nicht eine einzige große Aktion dringt bis zum potentiellen Kunden durch. Viele kleine Aktionen schlagen immer wieder in dieselbe Kerbe und sorgen gesamt für einen ähnlichen Effekt. Dabei steht die Kosteneffizienz im Vordergrund. Im Rahmen der Guerilla Werbung sucht man also Kanäle, die kostengünstig bespielt werden können. Dafür erreicht man damit allerdings auch nur ein kleineres Publikum. Definiert man seine Zielgruppe entsprechend, dann kann das aber genauso effizient sein, wie ein groß angelegte Werbekampagne mit großen Streuverlusten.

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Sex sells. Mit der passenden Botschaft kann auch so ein einfaches Schild zu Guerilla Werbung werden

Ausbau von Kanälen

Ein gutes Beispiel für Guerilla Marketing ist das Bedrucken von Kassenbons, oder Toilettenpapier. Auf der Rückseite finden sich Werbebotschaften. Das Medium ist extrem kostengünstig und gleichzeitig sehr effizient. Allerdings erreicht man damit nur Kunden, die schon in dem Laden gekauft haben. Passen diese Menschen zur Zielgruppe, dann hat man einen nahezu kostenlosen Weg gefunden, Werbung zu platzieren. Ähnlich gelagert ist das Anbringen von Werbung im öffentlichen Raum. Werbebotschaften werden mit Spraydosen und Schablone angebracht. Auch Aufkleber mit Werbebotschaften eignen sich perfekt für die Guerilla Werbung. Geringe Kosten und ein klarer Fokus auf eine Zielgruppe machen diese Methode sehr effizient.

Definition

Guerilla Werbung lässt sich nur schwer konkret definieren. Trotzdem gibt es einige Merkmale, die eindeutig sind. Treffen sie zu, kann man von Guerilla Werbung sprechen.

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Der wohl berühmteste Guerilla Führer war Che Guevara in Kuba.

Budget

Im Vergleich zu klassischen Werbeflächen und Marketingmethoden ist das Guerilla Marketing sehr kostengünstig. Statt auf einzelne große Kanäle zu setzen wird die Werbebotschaft in sehr kleinen Happen jeweils an eine kleine Gruppe von Menschen übermittelt.

Unkonventionell

Die Werbefläche bei der Guerillla Werbung ist unerwartet und unkonventionell. Gegenstände und Lebensbereiche, auf denen keinen Werbung erwartet wird, oder eine Form von Werbung, die unerwartet ist, zeichne Guerilla Werbung aus. Ein Schriftzug im Gesicht eines Menschen wäre ein gutes Beispiel für eine unerwartete Werbefläche.

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Aufkleber sind billig können, je nach Gestaltung auch kreativ sein

Kreativität

Eine der wichtigsten Eigenschaften der Guerilla Werbung ist die Kreativität. Die Form der Überbringung der Werbebotschaft ist kreativ. Man nutzt eine Werbefläche, die bisher nicht genutzt wurde. Dabei bleibt der eigentliche Zweck erhalten und wird um die Funktion der Werbefläche ergänzt.

Kleine Zielgruppe

Guerilla Werbung ist örtlich begrenzt. Eine Busstation, die unerwartet gestaltet wurde, ein Möbelstück, das präpariert und aufgestellt wird, oder eine Straße, die unerwartet bemalt wird, sind jeweils nur regional erreichbar. Der Anspruch ist nicht, eine breite Zielgruppe zu erreichen. Es geht darum Einzelne zu erreichen und damit den nächsten Punkt auszulösen.

Mundpropaganda

Die kreativen Aktionen begeistern und überraschen die Menschen. Ganz klar, dass man darüber spricht. Diese Mundpropaganda ist Gold wert. Erwähnt man im Freundeskreis eine Marke positiv, dann ist das ausgezeichnete Werbung. Geht es um eine witzige Aktion, die Passanten amüsiert, dann ist die Chance groß, dass sie daheim davon erzählen.

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Überraschung ist ein entscheidender Faktor bei der Guerilla Werbung. Durch Kreativität und ungewöhnliche Wege wird der Betrachter überrascht

Technische Lösungen

Gerade wenn es um Kreativität und niedrige Kosten geht, sind Onlinelösungen heute die erste Wahl. Kunden auf eine unerwartete Website zu bringen, oder ihnen unerwartete Werbung anzuzeigen ist im Internet einfacher, als in der physischen Welt. Übertragung von Werbung auf Bluetoothgeräte in Reichweite ist auf Flughäfen weit verbreitet. Das Handy meldet sich und natürlich greift man ganz automatisch danach. Hat man erkannt, dass eine Bluetoothnachricht eingegangen ist, blickt man sich als nächstes um. Sieht man jetzt ein Plakat, das die Brücke von der Bluetoothnachricht zum werbenden Unternehmen schlägt, dann ist die Guerilla Werbung effektiv.

Guerilla Werbung

Es gibt zahlreiche gute Beispiele für Guerilla Werbung. Es gibt kurze Werbespots, die nur wenige Sekunden dauern. Plakate, die einen regionalen Bezug haben. Werbebotschaften, die auf die aktuelle Situation der Zielperson anspielen. Viele Aktionen überraschen durch die Form in der die transportiert werden. Je ungewöhnlicher die Werbefläche, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass man sich den Werbetreibenden merkt. Oft wird bei der Guerilla Werbung auch gezielt eine Schwäche der Konkurrenz dargestellt. Durch Anspielungen auf die Marke der Konkurrenz kann man ihre Bekanntheit nutzen und den Kunden überraschen. Genau dieser Überraschungseffekt spielt bei der Guerilla Werbung eine entscheidende Rolle. Bucht man mit kleinem Budget ein einziges Plakat, dann ist das noch keine Guerilla Werbung. Erst die Kreativität und die ungewöhnliche Form der Gestaltung macht aus billiger Werbung Guerilla Werbung.

Besenrein, was heißt das?

Man kennt den Begriff Besenrein normalerweise nur im Zusammenhang mit einer Wohnungsräumung. Bei einem Auszug, oder nach dem Tod des Mieters muss die Wohnung geräumt und an den Vermieter zurückgegeben werden. Dafür ist in den meisten Mietverträgen vorgesehen, sie besenrein zu übergeben. Aber was steckt hinter diesem Begriff und was genau muss man tun, um die Wohnung besenrein zu bekommen? Ob ein Ausfegen ausreicht und was noch alles geleistet werden muss, um die Wohnung ordnungsgemäß zu übergeben, ist das Thema dieses Beitrags. Um bei der Wohnungsübergabe keine Überraschung zu erleben und trotzdem nicht mehr zu tun, als notwendig, ist der erste Schritt, ein Blick in den Mietvertrag.

Ordnungsgemäß

Befinden sich in der Wohnung Einbauten, die schon vorhanden waren, als man die Wohnung übernommen hat, dann können diese im Normalfall in der Wohnung bleiben. Hat man die Übernahme der Wohnung aber nicht mit dem Vermieter, sondern direkt mit dem Vormieter abgewickelt, ist es manchmal schwer nachzuvollziehen, was der Vormieter eingebaut hat und was zur Wohnung gehört. Im Zweifelsfall kann man im Mietvertrag nachlesen, ob Einbauten erwähnt sind. Steht beispielsweise über einen Wandverbau, oder eine Einbauküche nichts im Mietvertrag, dann sollte man sicherheitshalber beim Vermieter anfragen. Was in der Wohnung bleiben darf und was abgebaut werden muss, kann der Vermieter am besten beantworten. Während fest eingebaute Möbel eventuell zur Wohnung gehören sind bewegliche Möbel auf jeden Fall zu entfernen, um die Wohnung ordnungsgemäß zu übergeben.

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Bunte Wände sind wunderbar. Allerdings müssen solche Wände beim Auzug übermalt werden

Möbel und Wände

Alle Möbel, die nicht im Mietvertrag erwähnt wurden, müssen komplett entfernt werden. Auch wenn man es gut meint und das tolle Sofa dem Nachmieter schenken möchte ist das nicht zulässig. Der neue Mieter erwartet eine vollständig geräumte Wohnung und so muss die Wohnung auch übergeben werden. Neben dem Räumen der Wohnung können auch Renovierungsarbeiten anstehen. Normalerweise ist das Verspachteln von normalen Bohrlöchern nicht erforderlich. Um Diskussionen zu vermeiden empfiehlt es sich aber, zur Spachtel zu greifen. Wichtiger als einzelne Löcher zu verschließen ist aber die Farbe der Wände. Die Aussage, dass die Wände weiß übergeben werden müssen, ist nicht ganz korrekt. Sie müssen eine neutrale helle Farbe aufweisen. Hat man sie also in violett, oder dunkelblau gestrichen, müssen sie übermalt werden. Auch Muster müssen entfernt werden. Sind die Räume flächig in hellen Farben ausgemalt, also hellgrau, oder hellbraun, dann ist das für die ordnungemäße Übergabe der Wohnung ausreichend.

Besenrein

Besenrein bezeichnet also eine grundsätzlich gereinigte und geräumte Wohnung. Der Boden muss frei von groben Verschmutzungen sein. Schutt und große Mengen an Staub müssen genauso entfernt werden, wie Spinnweben. Dabei sollte man auch das Kellerabteil nicht vergessen. Auch hier muss geräumt und gefegt werden. Um die Wohnung besenrein zu bekommen muss sie grob gefegt werden. Im Normalfall wird man allerdings mit dem Staubsauger eine letzte Runde drehen und vielleicht auch aufwaschen. Ziel ist ein sauberer Boden und eine Wohnung, die der Vermieter ohne weitere Reinigung vermieten kann. Neben dem Boden müssen auch die Fenster grob gereinigt und frei von Aufklebern, oder sonstigen Verzierungen, wie beispielsweise Fensterfarben, oder Folien sein.

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Tolle Fensterbilder dürfen beim Auszug nicht an den Fenstern bleiben

Der letzte Rest

Beim Räumen einer Wohnung bleiben im Normalfall immer ein paar Dinge übrig. Das, was man in der neuen Wohnung nicht mehr benötigt, darf aber auf keinen Fall in der Wohnung bleiben. Man muss sich also vor der Wohnungsübergabe um eine Entfernung kümmern. Schlimmstenfalls müssen die Gegenstände entsorgt werden. Will, oder kann man den Abtransport nicht selbst erledigen, kann man auch ein Umzugsunternehmen mit der Wohnungsräumung beauftragen. Siedelt man innerhalb, oder nach Berlin, dann findet man auch leicht ein Unternehmen, das Entrümpelung Berlin anbietet. Auch in anderen Teilen Deutschlands sind Entrümpler tätig. Am einfachsten ist es, für die ordnungsgemäße Übergabe der Wohnung, den Umzug und die Räumung an ein Umzugsunternehmen zu vergeben. Alles, was nicht in die neue Wohnung übersiedelt wird von den Transportprofis verwertet, oder entsorgt. Kundenorientierte Umzugsunternehmen bieten oft auch Renovierungsarbeiten an und kümmern sich um das Ausmalen der Wohnung. Beauftragt man ein solches Unternehmen, dann wird die Wohnung besenrein gemacht.

Wohnungsübergabe

Egal, ob man eine Wohnung übernimmt, oder übergibt, in jedem Fall muss die Übergabe schriftlich dokumentiert werden. Im Idealfall finden sich im Mietvertrag alle Details wieder. Wie sind die Räume ausgestattet, welcher Bodenbelag, welche Wandfarbe und welche Einbauten befinden sich darin? Gibt es Beschädigungen und Mängel? Wird eine Reparatur vereinbart muss auch das schriftlich festgehalten werden. Sind Einbauten vorhanden, also befindet sich beispielsweise eine Einbauküche mit Geräten in der Wohnung, dann muss der Vermieter sich um die Funktion und etwaige Reparaturen kümmern. Das ist auch der Grund dafür, dass man eigene Einbauten wieder entfernen muss. Andernfalls übernimmt der Vermieter die Wartung und der neue Mieter hat Anspruch darauf. Protokolle für die Wohnungsübergabe findet man bei Mieterschutzvereinigungen und auf zahlreichen anderen Internetseiten.

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Der Besen hat heute meist ausgedient. Besenrein schließt aber auch das Staubsaugen mit ein.

Gut vorbereiten

Sich auf die Wohnungsübergabe gut vorzubereiten kann viele Probleme verhindern. Lieber einmal zu oft eine Rückfrage beim Vermieter und ein Blick in den Mietvertrag, statt unter Zeitdruck ein Versäumnis nachzuholen. Hat man ausreichend Puffer im Zeitplan, dann sollte man die Wohnung auch ein paar Tage vor dem Ablauf des Mietvertrags übergeben. So hat man schlimmstenfalls noch eine kurze Nachfrist um eine Beanstandung auszubessern. Ist die Wohnung besenrein, also sauber und gereinigt, sind alle Wände flächig in hellen Farben gestrichen und sind alle Einbauten entfernt, dann steht eine ordnungsgemäßen Wohnungsübergabe nichts mehr im Weg. Rund um den Umzug hat man meist viele Termine und eine lange ToDo-Liste. Beanstandet der Vermieter bei der Übergabe der Wohnung den Zustand, dann kann das ein ernsthaftes Problem werden. Hat man keine Zeit mehr für eine Behebung, dann muss man den Vermieter dafür bezahlen. Um sicher zu gehen, dass alles glatt läuft sollte man also im Umzugsstress auch ausreichend Zeit für die Vorbereitung der alten Wohnung einplanen. So kann man sie besenrein übergeben und entspannt in die neue Wohnung einziehen.

Urne oder Erdbestattung?

Betrachtet man die Frage nüchtern, dann ist sie völlig irrelevant. Was auch immer nach unserem Tod passiert, es ist nicht mehr unser Problem. Allerdings übt der Tod eine ganz besondere Faszination aus. Die Auseinandersetzung damit ist ein Teil des Lebens. Die Einstellung dazu ändert sich im Laufe der Zeit. Ob man sich für Urne, oder Erdbestattung entscheidet und welche sonstigen Vorbereitungen man für die Zeit nach dem eigenen Tod trifft, ist für viele Menschen wichtig. Mit Stil zu sterben und das auch beim Begräbnis zu zeigen ist uns wichtig. Die Bestattungsfeier spielt eine wichtige Rolle bei der Trauer. Abschied von einem geliebten Menschen zu nehmen ist nicht einfach. So schwer es für die Hinterbliebenen auch ist, die Feier hilft, das Geschehene zu verarbeiten und die neue Situation zu akzeptieren.

Leben mit dem Tod

Dass unser Leben endlich ist und wir nur eine beschränkte Zeit auf der Erde verbringen, hat eine schlechte, aber auch eine gute Seite. Der Tod ist unser ständiger Begleiter. Von Klein auf ist uns bewußt, dass das Leben einmal endet. Als Kind versteht man die Tragweite noch nicht. Später im Leben lernt man, sich in sein Schicksal zu fügen. Es wird der Tag kommen, an dem man seinen letzten Atemzug tut. Es bleibt zu hoffen, dass man bis dahin ein erfülltes und langes Leben genießen konnte. Im besten Fall stirbt man eines natürlichen Todes und schläft friedlich ein. Doch diese Limitierung hat auch eine gute Seite. Zeit gewinnt damit an Wert. Jede Minute des Lebens wird dadurch unendlich wertvoll. Was in der Jugend noch nicht bewußt ist, wird mit fortschreitendem Alter immer bewußter. Zeit ist endlich und unwiderbringlich.

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Trauer und die Aufarbeitung des Verlusts ist wichtig für die Hinterbliebenen

Der Fluss der Zeit

Dabei ist die Zeit ein Phänomen, das wir noch lange nicht verstanden haben. Albert Einstein hat den Begriff der Raumzeit geschaffen. Theoretisch besteht das gesamte Raumgefüge demnach bereits. Die Zeit ist eine zusätzliche Dimension. Warum die Zeit sich aber ständig nur in einer Richtung bewegt und es, zumindest soweit wir das beobachten, niemals dazu kommt, dass sie rückwärts läuft, oder springt, ist unerklärlich. Auf jeden Fall verrinnt die Zeit unser ganzes Leben langsam, aber stetig. Wir nehmen den Lauf der Zeit ganz unterschiedlich wahr. Manchmal will sie einfach nicht vergehen. Manchmal vergeht sie wie im Fluge. Aber dass sie vergeht ist eine Wahrheit, gegen die wir nichts tun können. Das beste was wir tun können ist es, die Zeit bestmöglich zu nutzen. Statt sie totzuschlagen sollten wir uns mit Freunden treffen und daran arbeiten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Abschied nehmen

Stirbt ein geliebter Mensch, dann bedeutet das für die Angehörigen, dass eine schwere Zeit beginnt. Die Beerdigung muss organisiert werden, Amtswege müssen absolviert werden. Wer seiner Familie möglichst viel davon ersparen möchte, der hat die Möglichkeit, sich schon zu Lebzeiten mit seiner Bestattung auseinanderzusetzen. Dazu gibt es eine Grundsatzentscheidung. Man muss sich zwischen der Erdbestattung, oder der Einäscherung entscheiden. Beides ist beängstigend und ein Thema, mit dem man sich nicht gerne auseinandersetzt. Betrachtet man die Sache aber realistisch, dann sind die Gefühle, die die Gedanken in einem Sarg in der Erde zu liegen, oder verbrannt zu werden, nach dem Tod kein Argument mehr. Was mit den sterblichen Überresten passiert macht keinen Unterschied für uns.

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Die Erdbestattung ist nach wie vor häufig

Dem Tod ins Auge blicken

Also bleibt, die beiden Varianten nach anderen Kriterien zu beurteilen. Konkret sind das der Preis und der weitere Aufwand. Die Kosten sind dabei regional unterschiedlich, aber tatsächlich in etwa gleich. Zwar kostet die Einäscherung mehr, als die Erdbestattung, aber die Kosten für das Grab fallen geringer aus. Die Erdbestattung ist mit etwa 30 Prozent der Bestattungen die häufigste Form. Mit 20 Prozent ist allerdings das klassische Urnengrab auf Platz zwei. Zusammen mit See- und Waldbestattung hat die Feuerbestattung aber knapp die Nase vorne. Der Grund ist nicht zuletzt auch, dass der Platzbedarf geringer ist. Die Feuerbestattung erfolgt in zwei Schritten, die unter Umständen den Abschied erleichtern kann. Die eigentliche Trauerfeier erfolgt bei der Standardbestattung mit dem Sarg. Nach den Feierlichkeiten wird der Sarg verbrannt und einige Tage später wird die Urne beigesetzt. Dabei ist das Erdgrab für die Urne nicht die einzige Möglichkeit.

Die richtige Urne

Wer sich für eine Feuerbestattung entscheidet, der muss auch entscheiden, wo die Urne mit der Asche gelagert werden soll. Angebote, wie dieses auf mementi-urnen.de zeigen, dass es eine breite Auswahl an Urnen gibt. Dabei ist die Bestattungsform entscheidend. Soll die Urne in der Erde beigesetzt werden, dann kommt eine Biourne zum Einsatz. Sie wird in der Erde zersetzt und belastet die Umwelt nicht. Bei einer Seebestattung kommen wasserlösliche Urnen zum Einsatz. Sie sinken zum Boden und lösen sich innerhalb eines, oder zwei Tagen vollständig auf. Eine andere Variante ist die Waldbestattung. Hier wird man unter einem Baum, den man auswählt, beigesetzt. Während bei der Feuerbestattung der Sarg sehr schlicht ausgeführt ist und aus unbehandeltem Holz gefertigt ist, kommt der Urne eine wichtige Rolle zu. Hier gibt es zahllose Gestaltungsmöglichkeiten.

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Die Beisetzung der Urne kann auch oberirdisch in speziellen Nischen, oder Fächern auf den Friedhof erfolgen

Sterben mit Stil

So stellt jede Urne ein Kunstwerk dar. Nach Wunsch kann man sich für eine bemalte Urne entscheiden. Es ist auch möglich, die Urne selbst zu bemalen. Außerdem stehen verschiedenen Formen und Designs zur Auswahl. Je nachdem, wo die Urne beigesetzt werden soll, kann sie entsprechend gestaltet werden. Zwar ist es in Deutschland nicht erlaubt, eine Urne mit nach Hause zu nehmen, aber neben dem Erdgrab gibt es auf manchen Friedhöfen auch Nischen und Gebäude, in denen die Urne oberirdisch aufbewahrt werden kann. In diesem Fall bleibt die Urne dauerhaft sichtbar. Die Möglichkeit die Urne selbst zu gestalten und sie auch für kommende Generationen zu erhalten ist ein weiteres Argument für die Feuerbestattung. Eine Möglichkeit, die es bei der Erdbestattung nicht gibt.

Kryonik und Diamanten

Zwar sind Erd- und Feuerbestattung weit verbreitet, es gibt aber auch eine dritte Möglichkeit, was mit einem Körper nach dem Tod passiert. Den eigenen Leichnam der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen, ist eine Variante. Damit entfällt allerdings die persönliche Bestattung. Die Leichen werden später gemeinsam und anonym beigesetzt. In Deutschland besteht diese Möglichkeit zwar nicht, in den USA und in Russland gibt es aber Unternehmen, die ein Einfrieren der Leichen anbieten. In der Hoffnung, dass die Medizin später einmal in der Lage sein wird, die Verstorbenen wiederzubeleben lassen sie sich einfrieren. Eine kostspielige Variante, aber für manche Menschen eine Option. Weniger kostspielig ist es, aus der eigenen Asche einen Diamanten pressen zu lassen.

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Die Möglichkeit einer Waldbestattung ist interessant. Dabei wird eine Urne im Wald beigesetzt. Die Auswahl des Baumes, unter dem man liegen möchte, kann man bereits zu Lebzeiten vornehmen

Individuelle Bestattung

Bei der Herstellung des Diamanten aus der Asche des Verstorbenen wird bereits bei der Kremation eine geringere Temperatur angewendet. Damit bleibt Kohlenstoff erhalten. Der wir später von der Asche getrennt und über Monate unter hohem Druck kristallisiert. Der Rest der Asche wird normal beigesetzt. Eine individuelle Bestattung, egal ob Erd-, oder Feuerbestattung, ermöglicht es, den Angehörigen das Wesen des Verstorbenen noch einmal zu erleben. Je mehr individuelle Handschrift man der Feier verpasst, desto besser ist das für die Trauernden spürbar. Sich schon zu Lebzeiten Gedanken dazu zu machen, ist daher wichtig. Gleichzeitig hilft die Planung der eigenen Beerdigung auch, selbst mit sich ins Reine zu kommen. Ob Urne, oder Erdbestattung – Die persönliche und individuelle Gestaltung sollten im Mittelpunkt stehen.

Vollbart Konturen richtig schneiden

Der Vollbart hat eine bewegte Geschichte. War er in alten Kulturen noch Standard und im 19. Jahrhundert auch bei uns selbstverständlich, so gab es mit dem zweiten Weltkrieg eine Veränderung. Durch die Erfindung der Rasierklinge war die tägliche Rasur plötzlich einfacher geworden. Statt zum Barbier zu gehen, nahm man Seife und Rasierhobel und konnte so problemlos bartlos leben. Die Folge war ein Rückgang der Barbiere auf der einen und die Entwicklung von immer ausgeklügelteren Rasierern auf der anderen Seite. In den 1960er-Jahren war der Vollbart noch ein Zeichen der Rebellion. Heute ist er wieder zurück und tragbar. Zwischen den rasierten Kollegen findet sich in Vorständen und anderen hochrangigen Gremien immer wieder auch ein Bartträger. Der gepflegte Vollbart hat heute wieder seinen Platz . Das Schlüsselwort dabei ist aber die Pflege. Auch wenn die tägliche Rasur in der herkömmlichen Form entfällt, braucht auch ein Vollbart tägliche Pflege. Ein wichtiger Teil diese Pflege ist es auch, am Vollbart, die Konturen richtig zu schneiden.

Konturen

Der Bartwuchs ist von Mann zu Mann unterschiedlich. Bei den meisten Männern wächst der Bart allerdings innerhalb eines relativ klar definierten Bereichs. An Kinn, Wangen und der Oberlippe. Darüber hinaus gibt es mehr, oder weniger Bartwuchs am Hals, oder sehr hoch an den Wangen. Lässt man den Bart unkontrolliert wachsen, dann ergibt das ein unregelmäßiges Ergebnis. Einzelne Haare wachsen ober- und unterhalb des Bartes. Die Konturen sind nicht klar definiert und der Bart wirkt insgesamt ungepflegt. Die Konturen richtig schneiden ist der Schlüssel zu einem gepflegten Gesamteindruck. Das bezieht sich auf die Konturen an den Wangen, rund um den Mund, an der Kinnlinie, oder dem Hals und bei längeren Bärten auch am Ende des Bartes.

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Der Klassiker bei den Konturen ist der Abschluss mit dem Oberlippenbart

Bartpflege

Entscheidet man sich gegen das Tragen eines Vollbarts, dann bedeutet das, dass man sich täglich rasieren muss. Allerdings entbindet auch der Vollbart nicht völlig von dieser Pflicht. Es gibt ganz unterschiedliche Bartformen, zwischen denen man wählen kann. Um diese Form zu behalten muss das Barthaar außerhalb des Bartes immer wieder rasiert werden. Entscheidet man sich für einen Vollbart, dann deckt der Bart in etwa den Bereich ab, in dem die meisten Barthaare sprießen. Außerhalb der gewählten Bartform gibt es aber auch ein paar Haare, die immer wieder nachwachsen. Das diese Haare nur vereinzelt und langsam wachsen, ist es meist ausreichend, wenn man sie alle zwei, oder drei Tage schneidet. Bei anderen Bartstilen sieht das anders aus.

Rasur

Je nachdem, wie nah die gewählte Bartform am natürlichen Bartwuchs ist, verändert sich der Aufwand in er Rasur. Sollen Bereiche, in denen der Bart dicht wächst, haarfrei bleiben, dann muss täglich rasiert werden. Trägt man beispielsweise eine Henry Quatre, dann müssen die Wangen und er Hals täglich rasiert werden. Oft ist hier der Bartwuchs weniger stark ausgeprägt, aber eine tägliche Rasur ist auf jeden Fall erforderlich. Entscheidet man sich für eine Bartform, die nahe am natürlichen Bartwuchs liegt, dann hat man weniger Aufwand. In jedem Fall muss der Bart aber jeden Tag gepflegt werden. Auch wenn man sich für einen Vollbart entscheidet, darf man ihn nicht einfach unkontrolliert wachsen lassen. Aber braucht man wirklich Bartbürste oder Bartkamm? Wie sieht die Pflege des Vollbarts aus und wie soll man die Konturen richtig schneiden?

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Tife Konturen, die in Richtung Unterlippe gezogen werden sind weit verbreitet

Tägliche Wäsche

Der Bart wächst in unmittelbarer Umgebung von Mund und Nase. Das bedingt einerseits, dass er mit dem, was wir essen in Berührung kommt. Andererseits kann er auch mit Nasensekret, oder Speichel in Berührung kommen. Den Bart täglich zu waschen sollte also eine Selbstverständlichkeit sein. Im Bedarfsfall muss er auch zwischendurch einmal gereinigt werden. Bei der Bartwäsche kommt im besten Fall ein spezielles Shampoo zum Einsatz. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen Kopf- und Gesichtshaut. Auch wenn der Bartwuchs ähnlich dicht ist, wie der Haarwuchs am Kopf, so unterscheidet sich die darunterliegende Haut in ihrer Struktur stark. Es gibt wesentlich weniger Talgdrüsen im Gesicht, als am Kopf. Da es eine der Aufgaben des Haarshampoos ist, den überschüssigen Talg auszuwaschen, würde das Haarshampoo den Bart austrocknen. Hier gibt es weniger Talg und das Bartshampoo muss auf diesen Umstand abgestimmt sein.

Bartbürste und Bartkamm

Der Bartkamm ist auf den ersten Blick ein recht einfacher grober Kamm. Allerdings liegt das Geheimnis im Material, aus dem er gefertigt ist. Währens sich herkömmliche Kämme elektrostatisch aufladen, kommen beim Bartkamm natürliche Materialien, meisten Holz, zum Einsatz. So verhindert man, dass der Bart durch die Aufladung widerspenstig wird. Auch die Bartbürste hat eine besondere Aufgabe. Es geht darum, die Talgproduktion in der Gesichtshaut anzuregen, die Durchblutung zu fördern und Bartpflegeprodukte im Bart zu verteilen. Dazu kommen in Bartbürsten Wildschweinborsten zum Einsatz. Auch hier entsteht keine elektrostatische Aufladung und das Naturmaterial ist ideal, um etwa Bartöl im Bart zu verteilen.

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Die Konturen entscheiden über die Optik des Barts. Sind sie sauber rasiert, dann wirkt der Bart gepflegt. Sieht man bereits Nachwuchs, dann wirkt der Bart ungepflegt

Bartöl und Bartwachs

Um das Barthaar und die Gesichtshaut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen sollte Bartöl, oder Bartwachs verwendet werden. In einem gut sortierten Bartpflege Produkte Shop finden sich unterschiedliche Produkte, die für die Pflege des Barts ideal sind. Bartöl gibt es in ganz unterschiedlichen Varianten. Es basiert auf natürliche Öle, die mit Geruchsstoffen versetzt sind. Wie bei einem Parfum gibt es Kopf-, Herz- und Basisnote, die sich nach und nach entwickeln. Beim Einsatz von Bartöl muss man bedenken, dass man es den ganzen Tag über direkt unter der Nase trägt. Man nimmt es also den ganzen Tag über wahr. Umso wichtiger ist es, einen angenehmen und nicht zu intensiven Duft zu wählen. Bartwachs hat ebenfalls die Aufgabe den Bart mit Feuchtigkeit zu versorgen. Gleichzeitig kann der Bart aber mit Bartwachs geformt werden.

Vollbart Konturen richtig schneiden

Der jeweilige Bartstil gibt meist vor, wo man Bart stehen lässt und wo man rasiert. Beim Vollbart ist das schwieriger. An den Wangen gibt es ganz unterschiedliche Varianten, die Konturen zu setzen. So kann man die Wangen fast vollständig rasieren und nur einen schmalen Streifen entlang der Kinnlinie stehen lassen. An den Mundwinkeln führt diese Kontur dann fast senkrecht nach oben bis zum Oberlippenbart. Das andere Extrem ist eine gerade Linie zwischen Nase und Ohren. Auch hier gilt, dass der eigene Bartwuchs entscheidet. Wächst an den Wangen nicht viel Bart, ist es besser, die Konturen tief zu setzen. Ist der Bart an den Wangen dicht, dann spart man viel Arbeit, wenn man auch die Konturen weit oben ansetzt. Für das Schneiden der Konturen gilt dasselbe, wie für die Rasur insgesamt. Eine saubere Rasur mit dem Messer, oder der Einsatz eines Elektrorasieres, von Braun, oder Philips stehen zur Auswahl. Trägt man einen Vollbart, dann darf allerdings auch ein Langhaarschneider nicht fehlen. Ein Barttrimmer gehört auf jeden Fall in die Grundausstattung.

Mythen, Märchen und Männer

Mystery und Mythen üben auf viele Menschen heute eine große Anziehungskraft aus. Das Übersinnliche und Unerklärliche ist faszinierend. Nicht umsonst widmen sich zahlreiche Internetseiten und Youtube-Kanäle diesem Thema. Meist sind es Geschichten aus Amerika, oder Asien, die man präsentiert bekommt. Der Grund dafür sind wohl die Medien, die es für diese Regionen gibt. Spezielle Magazine widmen sich unerklärlichen Phänomenen und machen die Geschichten einem breiten Publikum zugänglich. In unseren Breiten ist so etwas eher ungewöhnlich. Die seriöse Berichterstattung konzentriert sich auf belegbare Fakten und bringt nur Geschichten, die auch einwandfrei belegt sind.

Freedom of information act

In den USA trat 1967 ein Gesetz zur Informationsfreiheit in Kraft. Dieser Freedom of information act regelt klar, dass jeder Bürger Zugriff auf amtliche Dokumente nehmen kann. Seit der Novelle des Gesetzes im Jahr 1974 gibt es tatsächlich die Möglichkeit in Polizeiberichte Einsicht zu nehmen. Mit einigen Ausnahmen können umfassende Informationen abgefragt werden. Damit können auch paranormale und unerklärliche Vorkommnisse nachvollzogen werden. Polizeibeamten, aber auch Soldaten verfassen routinemäßig Berichte über ihre Wahrnehmung während der Einsätze. Durch das Gesetz zur Informationsfreiheit können Interessierte diese Berichte einsehen. So sind viele der Mythen und mysteriösen Beobachtungen belegt und können auch aus Sicht offizieller Beamter bestätigt werden.

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Ufos sind ein Phänomen, das seit den 1950er Jahren immer wieder für Aufregung sorgt

Informationsfreiheit

Auch in Deutschland gibt es ein vergleichbares Gesetz. Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) schafft einen voraussetzungslosen Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen bei Behörden des Bundes. Liegt kein Grund dafür vor, die Informationen vorzuenthalten, muss die Behörde Einsicht gewähren. Zwar kann das mit Kosten verbunden sein, das Recht besteht allerdings grundsätzlich. Trotzdem wird davon, zumindest im Umfeld von Mythen und paranormalen Vorkommnissen, kaum Gebrauch gemacht.

Urban Legends

Ein Teil der modernen Mythen sind sogenannte Urban Legends. Geschichten über unheimliche unerklärliche Phänomene in unserer modernen Welt. Alligatoren in der Kanalisation, oder ähnliche Geschichten halten sich beharrlich. Oft haben die Mythen allerdings einen wahren Hintergrund. Bei Märchen ist es ganz ähnlich. Oft steckt hinter den alten Geschichten eine historische Tatsache und ein wirkliches Geschehen. Im Laufe der Zeit wurden die Informationen dann immer weiter ergänzt und mit Aberglaube und anderen Geschichten erweitert. Das hat im Laufe der Zeit für die Märchen gesorgt, die wir heute kennen.

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Könige und Prinzen haben in den Märchen meist eine positive Rolle

Märchenfiguren

Wer glaubt, dass Märchen reine Kindergeschichten sind, der sollte wieder einmal einen Blick in ein altes Märchenbuch werfen. Würde die Freiwillige Selbstkontrolle die Geschichten bewerten, wären sie wohl nicht jugendfrei. Mord und Totschlag sind in der Märchenwelt an der Tagesordnung. Der Wolf verschlingt die Großmutter und wird dafür am Ende aufgeschlitzt. Genauso passiert es bei den sieben Geißlein, die man ihm auch kurzerhand wieder aus dem Bauch schneidet, um ihn anschließend im Brunnen zu ertränken. Hänsel und Gretel werden von ihren armen Eltern kurzerhand im Wald ausgesetzt und treffen dort auf eine Kannibalin, die sie schließlich lebendig verbrennen.

Mystische Geschichten

Der Reiz der Urban Legends und der aktuellen Mythen besteht wohl darin, dass die Geschichten in unserer Zeit passieren. Es geht auch nicht mehr um Hexen und Zauberer, sondern um Zeitreisende und Außerirdische. Trotzdem haben auch die Märchen in unserer Kultur ihren Platz. Einen Platz, den sie auch in Zukunft haben sollten. Märchenkostüme sind nicht nur für Kinder geeignet. Auch als Mann kann man sich als Wolf, Zwerg, oder Zauberer verkleiden und auf der Kostümparty eine gute Figur machen. Die Märchen sind ein fester Bestandteil unserer Kultur und dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Selbst eine Mottoparty zu veranstalten ist eine gute Möglichkeit, an diesen Kulturschatz zu erinnern.

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Nicht in allen Geschichten spielen die Zwerge eine so sympathische Rolle, wie bei Schneewittchen

Märchenkostüme

Die Gestalten aus unseren mitteleuropäischen Märchen haben ganz unterschiedliche Ausprägungen. Auf der einen, die Herrscherfiguren. Könige und Prinzen, die in vielen Märchen tragende Rollen spielen. Kostüme mit viel Tüllstoff und Kronen sind hier gefragt. Meist spielen sie positive Rollen und kommen in den Märchen gut weg. Mitunter sind aber auch die Könige und Prinzen die Bösen. Verkleidet man sich als eine solche Figur, hat man also viel Gestaltungsspielraum und kann seine Rolle ganz nach dem eigenen Geschmack anlegen.

Riesen und Zwerge

Allerdings gibt es auch Bösewichter in den Märchen, die diese Rolle gepachtet haben. Die Riesen sind solche Wesen. Auch die Wölfe kommen schlecht weg, wenn es um Märchen geht. Bei den Zwergen gibt es allerdings noch Hoffnung. Zwar sind sie meist undurchsichtige und durchtriebene Zauberwesen, spielen oft aber auch eine helfende Rolle. Märchen und Märchenfiguren werden heute meist unterschätzt. Wer sich für die modernen Märchen, die Geschichten über UFO-Sichtungen und Zeitreisende interessiert, der wird auch im Bereich der Märchen viele Hinweise finden. Geht man davon aus, dass wahre Begebenheiten hinter den Geschichten stecken, dann sieht man die Märchen in einem völlig neuen Licht.

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Der Werwolf ist eine gefürchtete Gestalt und zentrale Figur in vielen alten, aber auch in moderenen Märchen

Mainstream

Die Gebrüder Grimm spielten bei der Sammlung der Märchen eine wichtige Rolle. Allerdings gibt es auch abseits der, von ihnen zusammengefassten „Mainstream-Märchen“ eine Reihe von Fabelwesen, um die es interessante Geschichten gibt. Der Wolpertinger ist ein solches Wesen. Allerdings ist er, im Vergleich zum Werwolf harmlos. Auch der kopflose Reiter kommt in einigen Märchen vor. Gestalten, wie der Aufhocker, oder die Sennentuntschi sind allerdings weniger bekannt. Auch diese mystischen Figuren aus den Märchen sind nicht weniger beängstigend, als moderne Mythengestalten. Es kann leicht vorkommen, dass die Beschäftigung mit ihren Geschichten dazu führt, dass man vor der nächsten Übernachtung in einer Hütte, oder im Zelt zu einem Großeinkauf im Knicklichter onlineshop führt.

Paranormales

Das Interesse an paranormalen Geschichten ist bei Männern weit verbreitet. Der Versuch die Zusammenhänge von Dingen zu verstehen und Hintergründe zu erforschen, trifft auch auf diesen Bereich zu. Dass auch unsere Märchen viel Stoff aus diesem Themengebiet liefern, ist den meisten wohl nicht bewußt. Männer haben meist ein angeborenes Interesse an Mythen und unerklärlichen Geschichten. Märchen können also auch für Männer von großem Interesse sein.

Stilvolles Auftreten als Mann

Stil kann man nicht kaufen, man muss ihn haben, heißt es. Allerdings ist das nicht zu 100% richtig. Tatsächlich kann man Accessoires, Kleidung und Möbel kaufen, die den eigenen Stil unterstreichen. Allerdings muss man dafür nicht unbedingt große Summen ausgeben. Ein schönes und stilvolles Outfit kann man auch für wenig Geld kaufen. Es sind die Details, die über Stil, oder keinen Stil entscheiden. Eine raffinierte Kombination und einzelne Highlights, die Akzente setzen und sich dabei aber nicht in den Vordergrund drängen sind der Garant für ein stilvolles Auftreten als Mann.

Outfit

Die Outfits, aus denen man als Mann wählen kann, sind vielfältig. Zwar gibt es im Geschäftsleben relativ starre Vorgaben für Farben und Schnitte, aber nichtsdestotrotz kann man auch in diesem engen Rahmen viel bewegen. Statt dem grauen Anzug gegen ein fliederfarbenes Sakko zur gelben Hose zu tauschen, zeigt der Mann seinen Stil subtiler. Es sind die kleinen, aber die richtigen Details, um die es geht. Ein Stecktuch, ein Kontrast, in Form einer Krawatte, bunte Socken, oder eine besondere Uhr machen aus dem eintönigen Bürooutfit eine stilvolle Kombination. Mit wenigen kleinen Handgriffen kann man sich sehr gut von der Masse abheben und stilsicher seinen eigenen Weg gehen.

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Auch bunte Socken können ein Teil des individuellen Stils sein

Farben

Starke Farben kommen im stilvollen Outfit nur in kleinen Mengen zum Einsatz. Frauen tragen gerne ganze Oberteile, oder Kleider mit kräftiger Färbung. Das wirkt beim Mann schnell billig und übertrieben. Bei allem Individualismus hält man sich an Konventionen und bleibt in der Kleiderordnung. Stattdessen weitet man die Grenzen ein wenig auf und setzt farbige Akzente. So ist eine rote Krawatte absolut tragbar. In Kombination mit dem passenden Stecktuch sorgt sie für ausreichend Farbe im männlichen Outfit. Weniger ist mehr, dann vor den zurückhaltenden Farben des Anzugs und des Hemd macht sich ein kleines, aber buntes Element sehr deutlich aus.

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Auch bei der lockeren Freizeitkleidung darf der individuelle Stil nicht fehlen

Freizeit mit Stil

Der Mann trägt auch in der Freizeit weniger starke Farben, als seine Begleiterin. Pastell- und Erdfarben dominieren hier. Wenige Kontraste in den Hauptbestandteilen machen das Outfit zu einem homogenen Gesamtbild. Auch hier sind es Accessoires, wie Gürtel, Schuhe, oder Armbanduhr, die den Stil bestimmen. Ein einfaches T-Shirt über der genauso einfachen blauen Jeanshose getragen reicht als Basis aus. Eine Gürtelschnalle, auffällige Sneaker mit blanken Knöcheln und eine edle Uhr machen auch aus so einem einfachen Look eine exzellente Basis. Auch ohne teure Kleidung ist so ein stilvolles Auftreten als Mann möglich.

Stilvolles Auftreten

Die Geheimnisse eines stilvollen Auftretens liegen einerseits darin, es nicht zu übertreiben. Weniger ist mehr lautet die Devise. Das Outfit darf nicht überladen wirken, sondern gezielt die Blicke auf einzelne Details lenken. Andererseits muss das Outfit in sich stimmig sein. Auf einander abgestimmte Farben und Formen statt einem wilden Stilmix sind die bessere Entscheidung. Verfolgt man von Kopf bis Fuß denselben Stil, dann führt das zu einem stimmigen Äußeren, ohne Widersprüche. Das bedeutet aber, dass man bei der Wahl von Ober- und Unterteilen, wenig Spielraum hat. Der eigentliche Stil entsteht erst durch die Accessoires.

Accessoires

Je nach Outfit, also abhängig davon, ob man sich formell geschäftlich, feierlich, oder locker kleidet, kommen unterschiedliche Accessoires zum Einsatz. Im Wesentlichen kann um den Hals, am Handgelenk und um die Hüfte ein Acessoire getragen werden. Bei Anzügen gibt es außerdem noch die Brusttasche, in der man ein Stecktuch unterbringen kann. Um den Hals stehen in Kombination mit dem Hemd die Krawatte, die Fliege und das Seidentuch zur Auswahl. Alle drei haben ihre Stärken und Schwächen und sind geeignet einen eigenen sicheren Stil zu unterstreichen. Die Kombination mit dem Stecktuch ist bei Anzügen obligatorisch. So kann man den Stil der Krawatte bis zur Brusttasche weiterführen.

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Der Gürtel als zentrales Element kann auch als bewußter Kontrapunkt zum Rest des Outfits gesetzt werden

Armbanduhr

Am Handgelenk trägt man eine Armbanduhr. Dabei gibt es verschiedene Varianten, die auch jeweils mit dem Rest des Outfits abgestimmt werden müssen. Das Plastikband an der Smartwatch, das Lederband, oder ein Metallband sind Varianten, die zu unterschiedlichen Stilen und Outfits passen. Geht es um ein geschäftliches, oder ein formelles Outfit, dann ist eine hochwertige Uhr die beste Entscheidung. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, ob man teure Luxusuhren, oder günstigere Modeuhren trägt. Entscheidend ist Form und Stil der Uhr. Vor allem das Band entscheidet über die Wirkung und darüber, ob die Uhr auffällt, oder nicht.

Gürtel

Der Gürtel ist ein weiteres Accessoire, das eine eigene Note ermöglicht. Allerdings ist in der Kombination mit dem Anzug wenig Spielraum gegeben. In der Freizeitkleidung kann der Gürtel aber alles verändern. Wählt man ihn mit Bedacht, dann schafft man einen zentralen Blickfang, der einereseits ein wenig Farbe ins Spiel bring und andererseits eine Trennlinie zwischen Ober- und Unterkörper darstellt. Mit der richtigen Farbe und dem richtigen Stil kann man die beiden Kleidungsstücke verbinden, oder eine klare Trennung vornehmen. Zu Unrecht wird der Gürtel von den meisten Männern unterschätzt. Eine kleine Auswahl verschiedener Materialien und Farben sollte aber in keinem männlichen Kleiderschrank fehlen.

Stilsicherheit

Stilvolles Auftreten beim Mann ist nicht nur eine Frage des Outfits. Auch die Bewegungen, die Körpersprache und die Mimik spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit dem passen Outfit schafft man aber die Voraussetzung dafür, stilvoll aufzutreten. Trägt man eine abgestimmte und durchdachte Kombination, hat die Accessoires gezielt platziert und farblich alles gut aufeinander abgestimmt, dann ist es viel leichter, sich selbstbewußt zu bewegen. Damit ist ein stilvolles Auftreten so gut wie sicher.

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