Autor: The Dandy (Seite 1 von 4)

Selbst ist der Mann beim Umzug

Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. Das berühmte Zitat stammt von keinem Geringeren, als Friedrich Schiller. Er legt die Worte seinem Wilhem Tell in den Mund. Seitdem wurde die Redensart unzählige Male zitiert und gilt heute als geflügeltes Wort. Der Satz steht für die Qualitäten des Heimwerkers, der dank des passenden Werkzeugs auf den Handwerker verzichten kann. Er erledigt eine Arbeit selbst und spart sich damit das, was der Handwerker in Rechnung gestellt hätte. Nicht nur, dass der Spruch immer wieder zitiert wird. Er ist auch bei vielen Männern zu einer Art Lebenseinstellung geworden. Selbst ist der Mann. Passendes Werkzeug für jede nur erdenkliche Aufgabe wird angeschafft und ist stets zur Hand, wenn es darum geht, etwas zu erledigen. Dass man damit Geld sparen kann, ist durchaus richtig. Die teure Arbeitszeit der Profis fällt weg und das Geld wird stattdessen in ein entsprechendes Werkzeug investiert. Das steht nicht nur für diesen Einsatz, sondern auch für zukünftige Aufgaben zur Verfügung. Für kleine Reparaturen und Projekte im und rund um das Haus ist diese Strategie durchaus in Ordnung. Bei größeren Projekten, wie einem Umzug, zeigen sich mitunter aber die Schwächen.

Umzug

Der Wohnungswechsel kommt bei uns allen mehr, oder weniger oft vor. Vier bis fünf Wohnsitze hat jeder Deutsche durchschnittlich im Laufe des Lebens. In der Nähe des Arbeitsplatzes zu wohnen hat Vorteile. Das Leben in Ballungszentren bietet viele Möglichkeiten, ist aber vergleichsweise teuer. Wohnt man außerhalb, hat man leichter die Möglickeit, einen Garten zu bekommen, muss dafür aber lange Wege in Kauf nehmen. Wo und wie man wohnt ist eine individuelle Entscheidung. Jeder von uns hat ein Idealbild für seine Wohnsituation. Die Glücklichen leben in diesem idealen Wohnraum. Trotzdem, oder gerade deswegen kommt es immer wieder zu Umzügen. Als Mann mit Axt ist der erste Reflex natürlich, dass man den Umzug ganz alleine bewältigen kann. Das muss aber wohl überlegt sein.

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Beim ersten, oder zweiten mal könnte dieser Gesichtsausdruck noch stimmen. Mit jedem Transport wird dem Kollegen das Lächeln aber vergehen

Planung

Ein routiniertes Umzugsunternehmen tut Tag für Tag nichts anderes, als Übersiedlungen zu organisieren. Eine Besichtigung vor Ort lässt den Experten abschätzen, wie lange er und seine Mitarbeiter für Ab- und Aufbau brauchen. Am Tag des Umzugs erscheinen die Umzugsleute pünktlich und machen sich umgehend an die Arbeit. Dank entsprechender Ausrüstung, wie Tragegurte, Karren und Transportbrette, lassen sich Möbel und Umzugskartons problemlos bewegen und rasch in den geräumigen Lieferwagen verladen. In der neuen Wohnung geht es ähnlich schnell. Innerhalb des Zeitplans ist alles an seinem neuen Platz und die Möbelspedition ist wieder weg. Will man selbst umziehen, dann ist Planung der wichtigste Faktor. Tatsächlich neigt man dazu, den Zeitaufwand und die körperliche Anstrengung rund um den Umzug, zu unterschätzen.

Verpacken

Der erste Schritt zum gelungenen Umzug ist das Verpacken aller Kleinteile in Umzugskartons. Die Kartons gibt es in fast jedem Möbelhaus und auf jeden Fall im Baumarkt. Zusätzlich braucht man Füllmaterial, wie Papier, oder Styropor, um Hohlräume zu füllen und ein Aneinanderschlagen der verpackten Dinge zu vermeiden. Hier muss geschätzt werden, wie viele Kartons man benötigt. Was gerne übersehen wird, ist die Tatsache, dass man nicht jeden Karton bis obenhin füllen kann. Bücher sind zu schwer, andere Dinge sind zu sperrig und unförmig und lassen sich nur quer in den Karton legen. In den meisten Fällen hat man zu wenig Umzugskartons. Andere, kostenlose Kartons, etwa aus dem Supermarkt, sind grundsätzlich auch möglich, lassen sich aber nicht so gut stapeln, wie gleichgroße Umzugskartons. Unser Tipp: Auf jeden fall 25-50% mehr Umzugskartons kaufen, als man annimmt.

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Wie sichert man solche zerbrechlichen Möbelstücke

Abbauen

Das nächste Thema ist der Abbau der Möbel in der alten Wohnung. Man benötigt dazu viel Platz, denn Schränke müssen umgelegt werden und die angebauten Teile müssen irgendwo gelagert werden. Ein System um die Schrauben transportsicher zu verpacken und ordentlich zu beschriften, ist ebenfalls erforderlich. Dazu kommt noch Werkzeug und gegebenenfalls Malerkrepp, mit dem man Schubladen verkleben kann und lose Schrauben in den Löchern fixieren kann. Die Zeit, die man für das Zerlegen eines Möbelstücks rechnet wird meist relativ optimistisch geschätzt. Mehr als 30 Minuten muss man für einen einfachen Schrank rechnen. Vom Umlegen, dem Abbau der Regalbretter und Kleiderstangen, den Aushängen der Türen und dem vorsichtigen Entfernen der Rückwand bis hin zum eigentlichen Zerlegen, vergeht mehr Zeit, als man annimmt. Dazu kommen immer wieder unerwartete Situationen. Schränke sind mit der Wand verschraubt, mit Schrankverbindern verbunden, oder verleimt. All das braucht zusätzliche Zeit.

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Wieviele Umzugskartons braucht man hier? Wie lange dauert der Abbau des Schrankes?

Transporter

Selbst ist der Mann beim Umzug, also muss er auch selbst einen Transporter fahren. Ein geliehener Kastenwagen in der möglichst großen Ausführung ist die beste Wahl. Im Wagen braucht man Decken, Kartonplatten und Styroporplatten, um die Möbel von allen Seiten zu schützen. Alternativ kann man die Kleinigkeiten, wie den Hausrat mit dem PKW transportieren. Je nach Entfernung zwischen der alten und der neuen Wohnung ist das praktikabel. Spätestens bei den sperrigen Teilen ist allerdings ein Transporter notwendig. Nicht vergessen darf man die Zeit, die man für das Ausleihen und die Rückgabe des Transporters benötigt.

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Auch die Verpflegung der Helfer ist ein Kostenfaktor, braucht Zeit und muss geplant werden

Helfer

Helfer sind bei einem Umzug wichtig. Schleppen ist angesagt und wer höher, als auf der ersten Etage lebt, der wird nach spätestens 10 Transporten nach unten und dem Erklimmen der Wohnung, schmerzende Oberschenkel bekommen. Je mehr Helfer dabei sind, umso seltener muss man den Weg nach unten antreten. Allerdings benötigen mehr Helfer auch mehr Koordnation und mehr Verpflegung. Das kostet immer Zeit. Zeit die man vielleicht nicht ausreichend hat.

Vor- und Nachbereitung

Die Vorbereitung der neuen Wohnung und die Renovierung, bzw. das Ausmalen der alten Wohnung sind ebenfalls Punkte, die man in der Planung berücksichtigen muss. Der zeitliche Ablauf muss stimmen und ausreichend Zeitreserven müssen eingeplant werden. Natürlich braucht man auch Farbe und andere Utensilien, um die Arbeiten in der Wohnung durchzuführen. Das muss rechtzeitig gekauft und vor Ort gebracht werden.

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Ein Anblick, den man bei einem Umzug rasch hassen wird

Selbst ist der Mann

Dinge selbst zu machen hat seinen Reiz. Ein Umzug ist allerdings ein Projekt, das man, spätestens nach dem zweiten Umzug, gerne an spezialisierte Unternehmer abgibt. Wer ehrlich rechnet, die eigene Arbeitszeit, die Verpflegung für die Helfer und die Kosten für Hilfsmittel und Transporter berücksichtigt, wird schnell feststellen, dass man wenig Geld sparen kann. Die Amtswege rund um den Umzug sind mit viel Aufwand verbunden. Auch das Kündigen und Übergeben der alten Wohnung, sowie der neue Mietvertrag in der neuen Wohnung, sind Aufwände, die Zeit und Energie kosten. Kann man den großen Teil des eigentlichen Umzugs in bewährte Hände legen, kann man sich auf diese Aufgaben konzentrien. Selbst ist der Mann kann man auch nach dem Umzug noch zu Genüge ausleben.

Lust auf Sex, aber keinen Freund

Die Entwicklung des Lebens auf der Erde ist beeindruckend. Es gleicht einem Wunder, dass sich in der Ursuppe die richtigen Moleküle zusammengeschlossen haben und in vielen kleinen Schritten Leben, in der Vielfalt, in der wir es heute kennen, entwickelt hat. Vom Bakterium bis zum hochentwickelten Säugetier hat sich für jede Nische das passende Lebewesen entwickelt und Pflanzen und Tiere bevölkern unseren Planeten. Eine Garantie für die Vielfalt, die Weiterentwicklung und die Unversehrtheit des Lebens ist Sex. Kaum ein Lebewesen ist in der Lage sich alleine zu vermehren. Pflanzen wachsen und Bakterien teilen sich, aber höhere Lebewesen brauchen immer einen Partner. Bei der Fortplanzung gibt es eine recht klare Aufgabenteilung. Die männlichen Tiere umwerben die Weibchen und sind bestrebt mit so vielen Partnerinnen, wie möglich Sex zu haben, um ihre Gene weiterzugeben. Die weiblichen Tiere sind wesentlich wählerischer und entscheiden sich zur Paarung nur dann, wenn das Männchen sie überzeugt, dass es gesund und kräftig ist. Auch wenn wir Menschen uns in vielen Dingen deutlich von den Tieren unterscheiden ist dieses Grundschema auch bei uns ganz normal.

One-Night-Stand, oder Beziehung

Allerdings sind wir Menschen nicht ganz so einfach gestrickt wie die Tiere. Auch Frauen haben mitunter Lust auf Sex und suchen aktiv nach einem Partner, mit dem sie sich unverbindlich vergnügen können. Dabei unterscheiden Sie aber ganz bewußt zwischen einem One-Night-Stand und einer ernsthaften Beziehung. Studien und Befragungen zeigen eindeutig, dass die Frauen dabei völlig unterschiedliche Maßstäbe ansetzen. Der „Bad Boy“, ein Draufgänger, oder ein Machotyp sind gefragt, wenn es um die schnelle Liebe geht. Während man eigentlich davon ausgeht, dass nur Männer Dienste frequentieren, die Sextreffen ohne Anmeldung, oder einfach nur Sexkontakte suchen, um einen unverbindlich Partner für eine Nacht zu finden, sind auch Frauen auf solchen Portalen aktiv. Damit so eine Vermittlungsplattform funktioniert müssen natürlich auch Frauen teilnehmen. Es ist keineswegs eine Männerdomäne, nach schnellem Sex zu suchen.

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Alleine aufwachen und unabhängig und ohne Rücksicht auf einen Partner den Tag starten, ist ein Vorteil des One-Night-Stand

Schnell und unverbindlich

Frauen legen ganz andere Maßstäbe an, wenn es um die Auswahl des Partners geht. Hat eine Frau Lust auf Sex, aber keinen Freund, dann wird sie in erster Linie nach einem One-Night-Stand Ausschau halten. Während Frauen bei der Wahl eines festen Partners sehr wählerisch sind und bewußt, oder unbewußt, nach Stabilität und Sicherheit suchen, ist für einen One-Night-Stand genau das Gegenteil gefragt. Ein Mann, der das Leben genießt und nur das Eine will. Denn auch Frauen haben Phasen, in denen sie nur schnellen unverbindlichen Sex wollen. Vorzeigeschwiegersöhne und solide zuverlässige Männer sind in solchen Phasen nicht die Zielgruppe der Frauen. Im vollen Bewußtsein, dass es nur um eine Nacht geht, suchen die Frauen, wenn sie Lust auf Sex haben, einen passenden Mann. Speziell zwischen zwei festen Beziehungen suchen die Frauen ein wenig Ablenkung.

Beziehungspause

Sex ohne Emotionen hat viele Vorteile. Wer schon einmal mit Schmetterlingen im Bauch Sex hatte, der weiß, dass es meist kein rühmliches Erlebnis ist. Die Emotionen, die gegenseitige Rücksichtnahme und das Bewußtsein ein neues Level in einer vielversprechenden Beziehung zu erreichen sind zwar keine Liebetöter, sie lenken aber ab. Der One-Night-Stand, der als solcher geplant wird und an den keine weiteren Verpflichtungen gebunden sind, unterscheidet sich daher sehr stark. Hier geht es nicht um Liebe und Emotionen, sondern ganz schlicht nur um die körperliche Liebe. Das ist wohl der Hauptgrund dafür, dass der One-Night-Stand in den meisten Fällen sehr guter Sex ist.

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Frauen wollen auch zwischen ihren Beziehungen nicht auf Sex verzichten. In dieser Phase suchen sie gezielt nach geeigneten Männern

Sex ohne Emotionen

Vieles von dem, was die Sexualität in einer Beziehung beeinträchtigt, fällt beim One-Night-Stand von vornherein weg. Beide Partner haben Lust auf Sex und beide wollen nicht mehr, als eine wilde und im besten Fall befriedigende Nacht miteinander verbringen. Spannugen, wie sie in einer Beziehung an der Tagesordnung stehen fehlen genauso, wie Alltagssorgen. Man lässt sich ganz einfach aufeinander ein und beide Partner haben beim unverbindlichen Sex nur ein einziges Ziel. Sie wollen beide eine tolle Nacht miteinander verbringen. Meist gelingt das auch. Keiner hat Interesse daran, den anderen zu beeindrucken. Man kann experimentieren, versuchen und all das tun, was in einer Beziehung schwierig ist. Egal, ob man den Partner in einer Bar, oder einer App für Sexkontakte sucht, das gemeinsame Ziel ist klar.

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Männer für einen One-Night-Stand brauchen andere Qualitäten, als Mr. Right, der Mann fürs Leben

Mann für eine Nacht

Tatsächlich gibt es viele Männer, die auf diese Art und Weise regelmäßig zu Sex kommen. Frauen, die Lust auf Sex haben, suchen gezielt Männer, die genau dasselbe wollen. Ist diese Phase beendet und sucht die Frau wieder nach einer festen Beziehung, dann ändert sich auch ihr Beuteschema. Die Männer, die viel Sicherheit und Stabilität versprechen, kommen jetzt zum Zug. Will man selbst als Mann auch einmal einen One-Night-Stand finden, dann muss auch das eigene Mindset stimmen. Es geht nicht darum eine Frau fürs Leben, oder zumindest für eine längere Beziehung zu suchen. Nicht einmal regelmäßige Treffen sind das Ziel.

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Für ein gemeinsames Leben sucht die Frau einen Mann, auf den sie sich verlassen kann. Diese Eigenschaft ist beim schnellen unverbindlichen Sex nicht gefragt

Keine Beziehung gesucht

Die Frau, die man sucht, ist nicht interessiert an einer Beziehung. Auch sie ist nur auf der Suche nach einer heißen, aber unverbindlichen Nacht. Angebote für Sextreffen sind eine sehr gute Variante, genau so eine Frau zu finden. Die verschiedenen Plattformen sind ausschließlich von Männern und Frauen, die auf der Suche nach Sex sind, frequentiert. Der One-Night-Stand gehört heute zum Leben vieler Frauen. Manche Männer, die kein Interesse an einer festen Beziehung, aber auch Lust auf Sex haben, sind wahre Spezialisten auf dem Gebiet. Damit ergibt sich eine Win-Win-Situation. Die Frau hat Lust auf Sex, aber keinen Freund und der Mann möchte nicht ihr Freund werden, sondern eine One-Night-Stand.

Haus Ausbaustufen – Was beachten?

Es gibt ein Sprichwort, das empfiehlt drei Häuser zu bauen. Das erste soll man für seinen Feind bauen. Das zweite dann für einen Freund und erst das dritte für sich selbst. Hat man einen Hausbau hinter sich, dann kann es durchaus vorkommen, dass man erkennt ein paar Fehler gemacht zu haben. Vielleicht wünscht man seinem Feind, auch diese Fehler zu machen. In den seltensten Fällen wird man aber sofort mit der Planung des nächsten Hausbaus beginnen. Viele Bauherren sind nach Fertigstellung des Baus bereit zu schwören, kein weiteres Haus mehr bauen zu wollen. Der Stress und der Ärger rund um den Hausbau lässt sich kaum vermeiden. Unvorhergesehene Schwierigkeiten, Fehler von Handwerkern, oder Planungsfehler kommen immer wieder vor. Am sichersten ist es, wenn man das Haus bauen lässt. Aber auch hier gibt es verschiedene Ausbaustufen. Wofür sollte man sich dabei entscheiden und was gibt es sonst noch zu beachten?

Haus Ausbaustufen

Jeder kennt die Bezeichnung schlüsselfertig. Ein Wort, das im Zusammenhang mit einem Neubau oft gelesen wird. Schlüsselfertig ist leicht zu verstehen. Man bekommt von der Baufirma den Schlüssel und öffnet die Tür in sein neues Haus. Man kann direkt damit beginnen Möbel aufzustellen und einezuziehen. Man selbst muss keine weiteren Arbeiten verrichten. Aber Achtung! Schlüsselfertig ist durchaus ein geläufiger Begriff. Allerdings ist er nicht eindeutig definiert. Erwartet man ein fertiges Haus und stellt fest, dass Bodenbelag, Wandfarbe und noch andere Ausbauten fehlen, dann hat man mit dem Begriff „schlüsselfertig“ im Vertrag recht schlechte Karten. Denn das Recht kennt diesen Begriff nicht. Was genau die Baufirma also als schlüsselfertig definiert muss im Vertrag geregelt sein.

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Selbst Hand anlegen ist eine tolel Erfahrung und steigert den Wert des Hauses

Ausbaustufe bezugsfertig

Die korrekte Bezeichung und auch das, was man erwartet, wenn man schlüsselfertig vereinbart, lautet bezugsfertig. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Definition der höchsten Ausbaustufe eines Hauses. Bezugsfertig ist ein Haus dann, wenn alle notwendigen Arbeiten abgeschlossen sind und dem Bewohner zugemutet werden kann, einzuziehen. Damit ist der Rohbau fertig, die Wände ausgemalt, die Böden verlegt und Strom und Sanitätinstallationen, sowie Fenster und Türen komplett fertiggestellt. Das Haus ist also tatsächlich soweit fertiggestellt, dass man es beziehen kann. Diese Ausbaustufe ist rechtlich geregelt und kann als Bezeichnung alleine stehen. Bei den anderen Ausbaustufen gibt es oft erhebliche Unterschiede.

Ausbaustufe belagsfertig

Belagsfertig ist ein Haus dann, wenn man direkt damit beginnen kann den Bodenbelag auszulegen und die Wände zu streichen. Es ist also Estrich verlegt, die Wände sind gespachtelt und Fenster und Türen sind eingebaut. Allerdings gibt es dazu keine eindeutige Definition. Wer also ein Haus in der Ausbaustufe belagsfertig bestellt, der muss genau definieren, was er erwartet und was nicht. Ein Bezug ist bei dieser Ausbaustufe nicht möglich. Zuerst müssen grundlegende Arbeiten fertiggestellt werden. Die Ausbaustufe belagsfertig ist, wenn sie entsprechend definiert wurde, eine gute Variante Kosten zu sparen. Es bleiben Arbeiten, die man selbst erledigen kann und für die man keinen Profi mehr bezahlen muss.

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Ausbaustufe ausbaufertig kann ganz unterschiedlich ausfallen

Ausbaustufe ausbaufertig

Wie schon bei der Ausbaustufe belagsfertig, ist auch ausbaufertig eine nicht offizielle Bezeichnung. Jede Baufirma versteht etwas anderes darunter. Es ist also auch hier erforderlich die Details genau festzuhalten. Im Grunde wird allerdings ein Rohbau geliefert. Je nach Vereinbarung müssen innen, wie außen noch zahlreiche Arbeiten erledigt werden. Diese Ausbaustufe ist für Laien nicht zu empfehlen.

Das richtige Haus

Auch wenn die Investition in ein Eigenheim groß ist und mitunter eine Mietvariante günstiger wäre, ist das Eigenheim unverändert der Traum der meisten Menschen. Die Bauphase ist meist geprägt von persönlichem Einsatz, viel Organisation und hohen Ausgaben. Profis sind wesentlich effizienter in der Erledigung von Arbeiten rund um den Hausbau. Wenn das Budget es zulässt ist die Ausbaustufe bezugsfertig also die erste Wahl. Darüber hinaus hat die Arbeit am eigenen Haus aber auch etwas fast schon spirituelles. Der eigenen Familie ein Heim bauen und mit eigenen Händen einen Beitrag zum Haus leisten, ist durchaus eine reizbare Sache. Wofür auch immer man sich entscheidet, die genaue Definition der Leistungen, für die man bezahlt ist in jedem Fall wichtig.

Welche Wohnung passt zu mir

Liest man die Wohnungsanzeigen, dann kann man mitunter nur staunen, wie kreativ die Bezeichnungen der unterschiedlichen Grundrisse sind. Vom Penthouse, über Atelier und Atriumwohnung bis zum WG-freundlichen Grundriss, oder der gemütlichen Singlewohnung gibt es Wortkreationen und Eigenschaften, die auf den ersten Blick nicht ganz einleuchtend sind. Dem Einfallsreichtum der Makler sind keine Grenzen gesetzt, also kann man sich zwischen modernisiertem Bungalow, repräsentativer Villa, schicker Terassenwohnung, oder der Wertanlage mit Ausbaureserve entscheiden. Hat man erst einmal verstanden, was genau sich hinter den blumigen Bezeichnungen verbirgt bleibt immer noch eine Frage offen: Welche Wohnung passt zu mir?

Kosten, Nutzen und Aufwand

Die Entscheidung für die richtige Wohnung ist häufig schwieriger als gedacht. Die eigenen 4 Wände sollen mehrere Zwecke erfüllen. Einerseits soll alles, was man besitzt, ausreichend Platz haben. Auch man selbst braucht mehr, oder weniger Raum für den Alltag. Andererseits gibt es Bedürfnisse, die die Wohnung befriedigen muss. Sie muss Rückzugsort sein und Raum für Erholung bieten. Auch als Arbeitsraum und nicht zuletzt zur Repräsentation dient die Unterkunft außerdem. Dem gegenüber stehen die Aufwände. Einerseits die laufenden Kosten für die Miete, oder die Rückzahlung des Kredits und die Betriebskosten. So schön es auch ist, wenn man die private Sauna mit beheiztem Pool im Keller hat, die Stromrechnung kann damit ein echtes Loch ins Budget reißen. Aber Geld ist nicht das Einzige, das man aufwenden muss, wenn man eine Wohnung hat.

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Die Reinigung der Wohnung ist viel Arbeit

Putzen und Pflegen

Eine Wohnung verlangt ein Mindestmaß an Pflege. Staubsaugen, und Staubwischen sind fast täglich erforderlich. Auch die Fenster müssen alle paar Wochen, spätestens aber alle paar Monate geputzt werden. Soll die Wohnung auch den kritischen Blicken des Besuchs standhalten, dann ist regelmäßige Reinigung unbedingt notwendig. Allerdings gilt, je größer die Wohnfläche, umso größer ist auch der Aufwand für die Pflege der Wohnung. Wer also eine große Wohnung sucht braucht entweder viel Zeit, oder eine Reinigungskraft.

Welche Wohnung passt zu mir?

Bevor man das Umzugsunternehmen bestellt und den Mietvertrag kündigt sollte man sich ausreichend Zeit für die Suche nach einer passenden Wohnung nehmen. Dazu müssen drei Fragen beantwortet werden:

  • Wie viel darf die neue Wohnung kosten?
  • Wie viel Platz brauche ich heute und in Zukunft?
  • Welche Infrastruktur brauche ich?
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Das Budget muss man stets im Auge behalten. Nur wer ehrlich alle Kosten berücksichtigt bereut nachher nichts

Die Kosten

Wie bei Allem im Leben spielen auch beim Wohnen die Kosten eine wichtige Rolle. Unsere Geldmittel sind in den allermeisten Fällen beschränkt. Eine Faustregel besagt, dass man nicht mehr als ein Drittel des monatlichen Einkommens für Wohnen ausgeben darf. Wer sich also eine Wohnung für 1.000€ warm leisten möchte, der sollte monatlich 3.000€ verdienen um sich finanziell nicht zu übernehmen. Dabei muss aber ehrlich gerechnet werden. Die Kosten für die Wohnung setzen sich nicht nur aus der Miete und den üblichen Nebenkosten zusammen. Neben Strom, Wasser und vielleicht Gas müssen auch GEZ und etwaige Abos, wie Amazon Prime, Netflix, oder Sky bedacht werden. Auch bei den Nebenkosten gibt es Positionen, die man auf den ersten Blick nicht bedenkt. Fahrstuhlwartung, Müllgebühr, Hausmeister und die Beleuchtung der Allgemeinflächen werden als Betriebskosten abgerechnet. Braucht man einen Garagenabstellplatz, müssen die Kosten ebenfalls bedacht werden.

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Auch wenn es verlockend ist, Reserven zu haben – Sie kosten viel Geld und verursachen viel Aufwand

Platzbedarf

Arbeitet man den ganzen Tag und verbringt die Wochenenden gerne außer Haus, dann ist der grundsätzliche Platzbedarf in der Wohnung sehr gering. Sofa, Esstisch, Küche, Bett und Bad werden benötigt. Der Rest kann grundsätzlich in Frage gestellt werden. Allerdings geben sich die wenigsten Menschen mit den Minimalanforderungen zufrieden. Statt dessen richtet man sich Arbeitszimmer ein, hat eine voll ausgestattete Küche und ein zweites Bad. Dabei arbeitet man daheim, wenn überhaupt, am Smartphone, kocht in erster Linie in der Mikrowelle und ist meist ganz alleine in der Wohnung. Auch wenn es verlockend ist, mehrere Schlafzimmer zu haben und sich daheim entfalten zu können, hat die Größe der Wohnung mehrere Nachteile. Der Aufwand für die Pflege ist deutlich höher. Außerdem füllt sich Raum, der zur Verfügung steht, rasch mit allerlei Dingen. Hat man sich einmal an eine große Wohnung gewöhnt, besitzt man so viele Dinge, dass ein Umzug in eine kleinere Wohnung nur möglich wäre, wenn man sich von einem Großteil der Einrichtung trennt.

Infrastruktur

Ein wichtiger Faktor bei der Wohnungswahl ist die Infrastruktur. Ein bezaubernder Grundriss, ein traumhafter Mietpreis und ein himmlischer Ausblick lässt uns oft übersehen, dass die Wohnung am Stadtrand liegt. Fährt der Bus in die Stadt nur alle 25 Minuten und kostet die Fahrt mehr, weil sie viel länger ist, dann sind das Faktoren, die nach einiger Zeit zu einem Problem werden. Steht man einmal bei Nieselregen mit hochgeschlagenem Kragen um 4 Uhr Morgens an der Busstation um rechtzeitig im Büro zu sein, dann hilft auch der erholsame Schlaf bei offenem Fenster nichts. Die Reisezeit drückt auf die Lebensqualität. Genauso ist es mit der Nahversorgung und der Gastronomie. Hat man Abends überraschend Appetit auf einen Döner, dann kann es unangenehm sein, wenn der nächste Dönerladen außer Reichweite ist.

Prioritäten setzen

Allerdings lässt sich die Frage nach der passenden Wohnung natürlich nicht allgemein für alle beantworten. Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. Ist man leidenschaftlicher Hobbygärtner, dann ist die tägliche Fahrt in die Stadt verschmerzbar, wenn man dafür einen kleinen Garten und eine Terasse hat. Will man jeden Abend ein gepflegtes Feierabendbier und Freitag abend ein wenig Party, dann ist der Stadtrand die falsche Entscheidung. Jeder muss selbst überlegen, was die wichtigesten Faktoren sind.

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Im Alltag braucht man weniger Platz, als man annimmt

Jetzt

Geht es um die Frage „Welche Wohnung passt zu mir?“, dann wird oft der Fehler gemacht, schon an die Zukunft zu denken. Ein paar Kindezimmer wären toll. Das Arbeitszimmer muss sein, plant man doch, sich selbstständig zu macen. Dabei kann man nur sehr schwer einschätzen, was die Zukunft bringt und meist ist es so, dass die Wohnung dafür nicht geeignet ist. Daher ist ein wichtiger Rat, die Wohnung nach dem aktuellen Bedarf auszuwählen. Der Single braucht nicht mehr, als Schlafzimmer und Wohnküche. Die Familie mit einem Kind braucht nur ein einziges Kinderzimmer. So kann man viel Geld sparen und es später für eine neue, geeignete Wohnung ausgeben. Wohnraum, den man nicht braucht, hat nur Nachteile. Er kostet Geld und verursacht Aufwand. Stattdessen in der passenden Wohnung zu leben und bei Bedarf einfach umzuziehen ist die bessere Option.

Duschvorhang oder Duschwand für die Badewanne

Hygiene hat sich im Laufe der Geschichte der menschlichen Zivilisation ständig weiterentwickelt. Vom naturbelassenen Äußeren der Urmenschen über die sporadischen Bäder im Mittelalter bis zum wöchentlichen Bad in den öffentlichen Badeanstalten bis schließlich zur täglichen Dusche hat sich die Intensität der Körperpflege ständig gesteigert. Sitzbadewannen und Waschen am Waschbecken, oder außer Haus, ist heute schon lange Vergangenheit. So wie die Toiletten in jeder Wohnung zum Standard gehören, so ist zumindest eine Duschkabine in jeder Wohnung vorhanden. Zwar ist es heute bekannt, dass es dem Säureschutzmantel der Haut und den Bakterien, die auf uns leben, schadet, wenn wir uns zu häufig waschen, die tägliche Dusche gehört aber zu unserem Alltag. Ist eine Wohnung nur mit einer Badewanne ausgestattet, muss man entscheiden, ob man einen Duschvorhang, oder eine Duschwand installieren möchte.

Sitzbadewanne

Wer in der Badewanne duscht, hat drei Möglichkeiten. Entweder er duscht in der tiefen Hocke, oder im Sitzen und hält dabei den Duschkopf in der Hand, oder er genießt die dusche im Stehen und setzt dabei das ganze Badezimmer unter Wasser. Die dritte und wahrscheinlich beste Variante ist die Anbringung eines Spritzschutz. Dazu gibt es verschiedene Herangehensweisen. Der Klassiker, der Duschvorhang ist vergleichsweise günstig in der Anschaffung, kann oft ohne aufwändige Installation angebracht werden und ist pflegeleichter. Eine weitere Option ist die Anbringung einer speziellen Rollo über dem Badewannenrand. Der Spritzschutz wird bahnenweise ausgerollt und nach dem Trocknen, oder bei einem Bad, wieder nach oben eingerollt. Die aufwändigste Variante ist die Anbringung einer Duschwand. Jede Option hat ihre Vor- und Nachteile. Hier ein kleiner Überblick und eine Entscheidungshilfe.

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Der Duschvorhang kann einfach zur Seite geschoben werden und lässt freien Zugriff auf die Badewanne zu

Der Duschvorhang

Der Klassiker unter den Spritzschutzeinrichtungen an der Badewanne ist der Duschvorhang. An einer Stange, die über dem Badewannenrand montiert wird, wird über Duschvorhangringe ein wasserfester Vorhang gehängt. Ein einfaches Prinzip, das besonders dann, wenn die Badewanne in einer Nische steht, also an beiden Stirnseiten an der Wand steht, leicht umzusetzen ist. Teleskopierbare Stangen werden mit einer innenliegenden Feder einfach in die Nische gespreizt und kommen ohne jeden Montageaufwand aus. Anspruchsvoller ist es dann, wenn die Badewanne an zwei Seiten frei steht. Dann muss eine Duschvorhangstange mit 90 Grad Winkel montiert werden. So eine Stange wird an den Enden verschraubt, braucht aber in der Ecke auch eine Unterstützung. Ein Haken in der Decke macht dafür Sinn.

Vorteile des Duschvorhangs

Der Duschvorhang ist so lange, dass er über den Badewannenrand reicht. Er hängt also in der Badewanne und verhindert damit ein Herausspritzen zuverlässig. Ist er nicht zu lange, dann berührt er an der Unterkante auch nicht das Wasser, das in der Badewanne abläuft. Kommt man mit einem Vorhang aus, dann schließt er über die ganze Länge sauber ab und verhindert, dass etwas außerhalb der Wanne nass wird. Die Pflege ist sehr einfach. Billige Kunststoffvorhänge werden ausgetauscht. Normalerweise läuft das Wasser aber fast rückstandsfrei ab und auch ein günstiger Duschvorhang hat eine lange Lebenserwartung. Wer ein wenig mehr investiert kann einen Duschvorhang bekommen, der in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Der ferm LIVING Duschvorhang bietet außerdem eine textile Optik und wertet das Badezimmer optisch auf. Auch andere Duschvorhänge können mit farbigen Motiven den Eindruck des Badezimmers beeinflussen und eine angenehme Stimmung schaffen.

Nachteile des Duschvorhangs

In erster Linie ist die Montage um die Ecke als Nachteil zu nennen. Ist die Badewanne an mehreren Seiten offen, wird die Montage der Stange anspruchsvoll. Wird er über einen sehr langen Zeitraum nicht getauscht, oder jeden Tag feucht zusammengeschoben, so dass er nicht trocknen kann, dann können sich Bakterien, oder sogar Schimmel bilden und die Optik beeinträchten.

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Eine Duschwand hat durchaus ihren Reiz. Allerdings gibt es auch transparente Duschvorhänge

Die Duschwand

Die Duschwand kann mit Schienen, oder einem Scharnier, das ein wegklappen ermöglicht, montiert werden. Die starren Wände sind durchsichtig und wasserfest und können auch um die Ecke montiert werden. In jedem Fall werden sie in der Wand verankert und enlang des Badewannenrands montiert. Es gibt unterschiedliche Ausführungen, die auch ganz unterschiedliche Vor- und Nachteile haben.

Fest montierte Duschwand

Vorteile

Die fest montierte Duschwand sitzt fest an den Wänden und am Badewannenrand. Mit einer entsprechenden Silikonfuge wird sie komplett wasserdicht. Die Schiebetüre schließt ordentlich und macht aus der Badewanne eine übergroße Duschkabine.

Nachteile

Die feste Montage der Duschwand ist aber gleichzeitig auch der Nachteil. Der Montage- und Demontageaufwand ist hoch und die Bohrungen in den Fliesen lassen sich nur schwer beseitigen. Will man ein Vollbad nehmen muss man trotzdem durch den relativ kleinen Einstieg in die Kabine steigen. Die Reinigung ist, wie bei der herkömmlichen Duschkabine, aufwändiger, als beim Vorhang. Hat man kleine Kinder, die ein Bad nehmen, stört die Duschwand bei der Aufsicht, verhindert aber auch hier ein Herausspritzen.

Faltbare Duschwand

Vorteile

Anders, als die fest montierte Duschwand kann die faltbare Duschwand zur Seite weggefalten werden. Sie stört also bei einer anderen Verwendung der Badewanne nicht, man erreicht sie leicht zur Reinigung und sie macht den Raum auch nicht dauerhaft optisch kleiner.

Nachteile

Auch bei der faltbaren Variante liegt der Nachteil eben in der Möglichkeit sie zur Seite zu falten. Nur an einer Seite an der Wand montiert, muss sie vor dem Duschen in Position gebracht werden. Eine Gummilippe an der Unterkante sorgt für Dichtheit. Ist die Wand allerdings nicht exakt am Wannenrand, oder schiebt man sie während des Duschens etwas nach außen, dann ist sie undicht und das Wasser läuft außen an der Badewanne ab.

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Spritzwasser kann das Duscherlebnis deutlich verschlechtern

Duschrollo

Die Alternative zu Duschvorhang und Duschwand ist das Duschrollo. Ein aufgerollter Duschvorhang. Diese Option ist für einen täglichen Bedarf aber nur bedingt geeignet. Das Rollo ist recht steif, oben an die Decke montiert und unten mit einer Leiste verstärkt. Man kann es nicht zur Seite schieben. Um aus der Dusche zu kommen muss das nasse Rollo also nach oben gerollt werden. Zum Trocknen anschließen wieder herunter. Das ist zusätzlicher Aufwand. In den Produktfotos sehen diese Rollos ganz schick aus, allerdings liegen sie dort außen an der Wanne auf. Das Wasser läuft also nicht in die Wanne, sondern neben die Wanne. Alles in Allem ist das Duschrollo als Alternative dem Duschvorhang und der Duschwand unterlegen.

Fazit

Je nach Anwendung gibt es unterschiedliche Bedürfnisse an den Spritzschutz an der Dusche. In den meisten Fällen ist ein Duschvorhang aber die beste Wahl. Ein Vorhang mit textiler Optik fühlt sich gut an und sieht auch sehr gut aus. Er verleiht den glatten kalten Oberflächen im Bad einen interessanten Look und wertet das Bad optisch auf jeden Fall auf.

Medizinisch Psychologische Untersuchung MPU – Fragen und Antworten

Die Straßenverkehrsordnung teilt sich in 3 Teilbereiche. Der 3. Teil umfasst Bußgeld- und Durchführungsbestimmungen. Teil 2 setzt sich mit Zeichen und Verkehrseinrichtungen auseinander. Der erste Teil beinhaltet die allgemeinen Verkehrsregeln. Der erste Paragraph im ersten Teil der Straßenverkehrsordnung schreibt zwei Grundregeln fest, die für jeden Verkehrsteilnehmer gelten. Punkt 1 legt fest, dass die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme erfordert. Punkt 2 verpflichtet die Teilnehmer am Straßenverkehr dazu, sich so zu verhalten, dass niemand anderen gefährdet, gestört, oder belästigt wird. Die gute Nachricht für alle Verkehrsteilnehmer lauetet also, dass man darauf vertrauen kann, dass alle anderen sich rücksichtsvoll verhalten und niemanden gefährden. Wer die Regeln der Straßenverkehrsordnung bricht, für den sieht das Strafgesetzbuch verschiedene Strafen vor. So kann ein befristetes Fahrverbot verhängt und in besonders schlimmen Fällen die Fahrerlaubnis entzogen werden. Wenn dass passiert, dann wird bei der Neubeantragung häufig eine MPU, eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung vorgeschrieben.

Vertrauensbruch

Der Vertrauensgrundsatz sieht vor, dass jeder darauf vertrauen darf, dass sich alle anderen Verkehrteilnehmer an §1 der Straßenvekehrsordnung halten. Diese Regel macht es einfacher für uns alle. Man kann voraussetzen, dass kein Fußgänger plötzlich auf die Straße läuft, oder andere Autofahrer die rote Ampel ignorieren. Hält sich jemand nicht an die Regeln, fährt zu schnell, oder steht unter dem Einfluss von Drogen, oder Alkohol, dann gefährdet er damit alle anderen. Die Behörden schützen die anderen Autofahrer dadurch, dass sie einerseits Strafen verhängen, die erziehend wirken sollen und andererseits das Autofahren verbieten. Ein Fahrverbot bedeutet, dass man für die festgelegte Dauer nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen darf. Verstößt man öfter gegen die Verkehrsregeln, dann wird die Fahrerlaubnis entzogen. Der Führerschein ist damit dauerhaft ungültig. Auch mit dem Führerscheinentzug schützt die Behörde andere Fahrer und Fußgänger. Ein Richter ist zu der Ansicht gelangt, dass der Betroffene nicht geeignet ist Auto zu fahren.

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Stress ist häufig die Ursache für aggressives Verhalten im Straßenverkehr

Ungeeignet für den Straßenverkehr

Ist das passiert, und ist die Fahrerlaubnis entzogen, dann gibt es nur einen Weg, sie wiederzuerlangen. Sie muss neu beantragt werden. Allerdings liegt der Behörde die Information vor, dass man ungeeignet ist, eine Fahrerlaubnis zu bekommen. Es muss also bewiesen werden, dass sich seit dem Führerscheinentzug etwas geändert hat. Konkret muss man an sich gearbeitet und sich selbst, sowie seine Einstellung verändert haben. Der Sachbearbeiter an der Führerscheinstelle kann das nicht feststellen. Deswegen ordnet er eine MPU an. Bei der Medizinisch-Psychologische Untersuchung wird festgestellt, ob man sich geändert hat und damit wieder geeignet ist, am Verkehr teilzunehmen.

Ablauf der MPU

Wird eine MPU gefordert muss man sich selbst darum kümmern. Eine zertifizierte Untersuchungsstelle muss ausgewählt und die Kosten selbst bezahlt werden. Die Behörde übermittelt alle Informationen an die Untersuchungsstelle und der Termin wird vereinbart. Vor Ort finden drei Tests, bzw. Untersuchungen statt. Eine ärztliche Untersuchung soll zeigen, ob man körperlich zum Lenken eines Kraftfahrzeugs geeignet ist. Im zweiten Test wird die Reaktionsfähigkeit überprüft. Ein entsprechender Test muss absolviert werden. Sind die Ergebnisse auch in einem zweiten Durchlauf nicht positiv, wird eine Fahrstunde mit Fahrlehrer und Psychologen durchgeführt. Zuletzt erfolgt die Begutachtung durch einen Psychologen. Ergibt die MPU ein positives Ergebnis kann die Lenkerberechtigung neu ausgestellt werden. Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung zu bestehen ist also entscheidend.

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Der Druck, den die Umwelt auf uns ausübt, kann übermächtig werden

MPU Vorbereitung

Umgangssprachlich wird die MPU auch als Idiotentest bezeichnet. Allerdings geht es dabei nicht um Intelligenz. Auch gibt es leider keinen Fragenkatalog, den man lernen kann. Die Begutachtung durch den Psychologen kann man nur dann bestehen, wenn man sich entsprechend vorbereitet hat. Ausschlaggebend ist tatsächlich, ob man sein Verhalten überdacht und seine Einstellung verändert hat. Auch der Alkoholkonsum kann ein Problem darstellen. Wie man sich in der Vorbereitung auf die MPU verhält, welche Maßnahmen man sinnvollerweise ergreift und woran man arbeiten sollte erarbeitet man am besten zusammen mit Profi. Unterstützung bei der Vorbereitung auf die MPU erfolgt durch ausgebildete Psychologinnen, oder Psychologen, die den Ablauf der MPU gut kennen.

Fragen und Antworten

Auch wenn es keinen Fragenkatalog gibt, mit dem man sich in der Vorbereitung auseinandersetzt, geht es bei der MPU-Vorbereitung doch darum, Fragen zu stellen. Allerdings muss man sich selbst fragen und auch die Antworten selbst geben. Was ist die Ursache für mein Verhalten? In welchen Bereichen muss ich mich verändern? Die eigenen Handlungen, die zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt dürfen nicht als einmaliger Fehler abgetan werden. Es ist kein Pech, dass man erwischt wurde. Die Verantwortung dafür, zu schnell unterwegs gewesen zu sein, oder alkoholisiert gefahren zu sein, muss übernommen werden. Die geschulten Psychologen in den akkreditierten Untersuchungsstellen erkennen sehr schnell und zuverlässig, ob man sich wirklich geändert hat, oder nur versucht das zu sagen, was dem Psychologen gefällt. Verliert man seinen Führerschein, dann ist das ein schwerer Einschnitt. Braucht man das Auto beruflich kann es schwere Folgen im Job nach sich ziehen. Um eine neue Fahrerlaubnis zu erhalten sollte man daher auch an sich arbeiten.

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Was sind die Ursachen für die Probleme? Nur wer sich mit dieser Frage offen auseinandersetzt wird die MPU bestehen

Veränderung

Was die Führerscheinbehörde sucht und was in der MPU bestätigt werden soll, ist die Veränderung. Die eigene Einstellung zum Rasen, Drängeln, oder Trinken muss sich ändern. Das Anerkennen, dass man selbst nicht nur einen einzigen dummen Fehler gemacht hat, sondern ein grundsätzliches Problem mit der Selbstbeherrschung, oder dem Verantwortungsbewußtsein hat, ist der erste Schritt. Dieses Eingeständnis ist oft eine große Hürde. Eine professionelle MPU-Vorbereitung kann dabei unterstützen. Die erkannten Probleme anzugehen und zu versuchen sie zu lösen ist ein zweiter Schritt. Auf jeden Fall ist das Bestehen der MPU daran geknüpft, alte Muster zu verlassen und sich bewußt zu verändern. Es gibt im Interview durch den Psychologen natürlich auch Standardfragen. Die konkreten Antworten darauf sind aber weniger wichtig, als die eigene Reaktion. Schauspielkurse, oder auswendig gelernte Antworten sind der falsche Weg. Hat man das Problem erkannt und sich verändert, dann wird das bei der MPU verlässlich zum Erfolg führen. So bietet die Maßnahme die Chance sein Leben positiv zu verändern. Eine Chance, die man unbedingt nutzen sollte!

Aufkleber selber gestalten und Online bestellen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dieser Spruch hat durchaus seine Berechtigung. Ein Bild kann ein politisches Statement, einen Witz, oder ein paar grafisch aufbereitete Schlagworte enthalten. Während im Blog tausend, oder mehr Worte für einen Artikel keine Seltenheit sind, haben Portale wie Facebook, oder Twitter, aber auch Instagram große Reichweiten mit kurzen, prägnanten und überwiegend Bildinhalten. Die Nachfrage nach solchen kurzen Botschaften scheint enorm zu sein. Wer ein Blog betreibt, der kennt das Problem. Kaum jemand liest die Beiträge bis zum Ende. In diesem Sinne verabschiede ich mich an dieser Stelle gleich von den Lesern, die nur Zeit für die ersten hundert Worte hatten. Auf der anderen Seite gibt es aber einen langsam einsetzenden Trend. War Online früher modern und etwas besonderes, kann man sich heute mit einer Offline-Variante deutlich von den anderen abheben. Statt etwas auf Facebook, oder Instagram zu teilen, ist das Drucken eines Aufklebers also eine echte Alternative.

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Kaum noch üblich, aber immer noch ein gutes Beispiel für den Einsatz von Aufklebern – Der Reisekoffer

Offline – das neue Online

Gedruckte Bilder, oder Fotobücher sind nur eine Ausprägung des Trends. Unser Leben ist ein ständiges Auf und Ab. Moden kommen und gehen und auch das Internet wandelt sich. Viele User wenden sich von Social Media ab und Facebook hat mit Snapchat starke Konkurrenz bekommen. Snapchat treibt die Schnelllebigkeit des Internets auf die Spitze. Teilt man ein Foto, macht also einen sogenannten Snap, dann muss man eine Zeitspanne zwischen 1 und 10 Sekunden wählen, über die sich die Empfänger das Bild ansehen können. Klickt der Empfänger es an, hat er also maximal 10 Sekunden Zeit, das Bild zu betrachten, dann verschwindet es. Zwar sind viele Informationen kaum länger als wenige Sekunden aktuell, aber Manches möchte man doch über einen längeren Zeitraum erhalten und anderen zugänglich machen. Auch auf anderen Social-Media Kanälen werden Neuigkeiten rasch aus der Timeline gedrängt. Ein Aufkleber ist eine echte Alternative um Kurznachrichten für lange Zeit verfügbar zu machen.

Aufkleber – Instagram offline

Die Erstellung eines Aufklebers ist heute nicht mehr nur den Profis vorbehalten. Ein Grafikbearbeitungsprogramm, wie Photoshop, oder die kostenlose Alternative Gimp reicht aus, um das Design zu erstellen. Der Gestaltung selbst sind keine Grenzen gesetzt. Im Internet findet man viele Anbieter für den Druck von Aufklebern. So wie in diesem Artikel über den Aufkleberdruck wird das Thema immer wieder in den Medien behandelt. Neben der Funktion als Werbeaufkleber werden die kleinen klebenden Botschaften immer öfter auch als Statement eingesetzt. Dabei haben sie, im Gegensatz zu einem Post mehrere Vorteile. Allen voran ist die Langlebigkeit eines Aufklebers zu nennen. Einmal aufgeklebt kann er auch im Außenbereich Jahre überdauern. Spezielle Beschichtungen machen ihn fast unverwüstlich. Ein weiterer Vorteil ist die Sichtbarkeit.

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Auch im geschäftlichen Umfeld werden Aufkleber zur Vermittlung von Informationen eingesetzt

Zielgruppen

Aufkleber können an Wartehäuschen bei Busstationen, an Briefkästen und Verkehrsschildern, oder über dem Pissoir in Gaststätten und Rasthöfen angebracht werden. Je nachdem, wo man sie anbringt, kann man davon ausgehen, dass sie von bestimmten Personen gesehen werden. Dabei ist ein großer Vorteil der Aufkleber auch die Anonymität. Wird man beim Aufkleben nicht gesehen, ist die Herkunft des Aufklebers nicht auszuforschen. Aufkleber sind anonyme, langlebige Kurznachrichten, aber auch ein Teil der Kultur. Was wären Gitarrenkoffer und manche Wand in Kneipen, gäbe es keine Aufkleber. Als Kunstform ermöglichen Sie ein Statement der besonderen Art und sind oft auch ein wichtiger Teil des Stadtbilds.

Rechtliche Grauzone

Das Aufbringen von Aufklebern ist unter Umständen strafbar. Der § 303 des Strafgesetzbuches behandelt die Sachbeschädigung. Unter Punkt 2 wird auch das Verändern einer fremden Sache als Sachbeschädigung genannt.

Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.

Strafgesetzbuch §303 Sachbeschädigung

Ob das Aufbringen eines Aufklebers eine Sache nicht nur unerheblich verändert und ob diese Veränderung auch nicht nur vorübergehend ist, liegt wohl im Auge des Betrachters. Speziell bei lackierten Oberflächen ist aber Vorsicht geboten. Der Klebstoff kann Lack angreifen und damit ganz klar ein fremdes Auto, oder eine lackierte Holzfläche dauerhaft beschädigen. Im öffentlichen Raum sollte man ebenfalls vorsichtig sein. Von vielen Kommunen wird konsequent gegen Sachbeschädigungen und auch gegen das Aufbringen von Aufklebern vorgegangen.

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Aufkleber sind mancherorts Teil der Straßenkunst

Ausdrucksstarkes Medium

Nichtsdestotrotz sind Aufkleber seit Jahrzehnten ein Medium um Denkanstöße und Slogans zu verteilen. „Atomkraft Nein Danke“ und andere legendäre Aufkleber kennt jeder von uns. Der Aufkleber ist unverändert aktuell, kann schnell und einfach selbst gestaltet und bestellt werden und ist ein gut funktionierends Kommunikationsmittel und ein beliebtes Marketinginstrument.

Homosexualität in Deutschland früher und heute

Lebenslängliche Haftstrafen, oder sogar die Todesstrafe sind in einigen Ländern der Welt nach wie vor als Strafe für homosexuelle Handlungen vorgesehen. In Deutschland herrscht hier, wie in allen westlichen Industrieländern, zwischenzeitlich eine andere Situation. Schwule und Lesben sind heute gesetzlich nicht mehr benachteiligt und oft auch gesellschaftlich akzeptiert. Die Geschichte der Homosexualität in Deutschland aber genauso traurig, wie in den meisten anderen Ländern. Lange Zeit war es homosexuellen verboten, sich natürlich zu verhalten. Sie konnten ihre Liebe nur im Geheimen ausleben und waren gegenüber den hereosexuellen Bürgern stark benachteiligt.

Der §175

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Deutschland gegen Schwule konrkret vorgegangen. Am 15. Mai 1871 wurde schließlich der §175 des Strafgesetzbuches eingeführt.

Die widernatürliche Unzucht, welche zwischen Personen männlichen Geschlechts oder von Menschen mit Thieren begangen wird, ist mit Gefängniß zu bestrafen; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden.

Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich vom 15.05.1871 §175

Sexuelle Handlungen zwischen Männern wurde mit Sodomie gleichgesetzt und als widernatürlich bezeichnet. Wie in vielen anderen Ländern wurde auch im Gesetz von 1871 in Deutschland nur Bezug auf Schwule genommen. Die Homosexualität der Frau war zwar strafrechtlich nicht relevant, aber gesellschaftlich genausowenig anerkannt. Die Situation der Frauen war damal allerdings von einer starken Abhängigkeit von Männern geprägt. Bis November 1918 durften Frauen in Deutschland auch nicht an Wahlen teilnehmen.

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Es ist nicht lange her, da hätten sich diese beiden jungen Männer strafbar gemacht

Geschichte des §175 in Deutschland

1935-1969

1935 wurde der §175 erstmals reformiert. Zwischen 1935 und 1969 war Homosexualität weiterhin unter Strafe gestellt. Allerdings wurde die Möglichkeit eingeräumt, die Strafe für unter 21 Jährige auszusetzen. In der DDR wurde der §175 seit 1957 nicht mehr praktisch angewandt. Ostdeutsche Schwule brauchten somit keine Strafverfolgung mehr zu fürchten. Im Westen dauerte diese Entwicklung deutlich länger. 1968 wurde, mit Einführung eines neuen Strafgesetzbuches in der DDR, der §175 ersatzlos gestrichen. Bis 1988 gab es allerdings neue Gesetze, die homosexuelle Handlungen mit Jugendlichen verboten.

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Auch Homosexuelle wurden unter dem Nazi-Regime verfolgt und in Konzentrationslager geschickt

Nazi-Regime

Unter dem Nazi-Regime von 1933 bis 1945 wurde der §175 zusätzlich verschärft. Er kam bereits beim Küssen zur Anwendung. Auch gleichgeschlechtliche „begehrliche Blicke“ waren ausreichend um sich strafbar zu machen. 1941 setzte Hitler die Todesstrafe für Mitglieder von SS und Polizei, die sich homosexuell betätigten, ein. Bei Prozessen wurde zwischen Verführern und Verführten unterschieden und die vermeintlichen Verführer härter bestraft.

1969-1973

1969 und 1970, 25 Jahre nach dem 2. Weltkrieg, folgten weitere Änderungen am §175. Diese Anpassung war die erste wirkliche Änderung des Gesetzes von 1871. 98 Jahre nach seiner Einführung wurde die Homosexualität unter Männern legalisiert. 1970 wurde der Passus „Mit Gefängnis“ durch die konkretere Formulierung „Mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren“ ersetzt. Damit wurde eine Obergrenze für das Strafmaß festgelegt. Außerdem wurde auch das Anbieten homosexueller Dienstleistungen, sowie der Mißbrauch von Untergebenen als Straftat definiert. In diesen beiden Fällen war schon der Versuch strafbar. Die große Änderung war aber, dass die „Unzucht“ nur noch dann strafbar war, wenn sie mit einem Mann unter 21 Jahren stattfand.

1973-1994

Mit der Anpassung im November 1973 wurde das Mindestalter auf 18 Jahre gesenkt. Waren bisher homosexuelle Handlungen nur mit Partnern ab 21 Jahren legal, so durfte man ab 1973 auch mit jüngeren Männern schlafen, ohne Angst vor Strafe zu haben. Eine weitere Lockerung war, dass zusätzlich zur Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren auch die Option zu einer Geldstrafe vorgesehen wurde.

1994-heute

Am 11. Juni 1994 wurde der §175 aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Homosexuelle Handlungen sind damit in Deutschland nicht mehr unter Strafe gestellt.

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Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern ist völlig normal

Gesellschaftliche Akzeptanz

Schwule und Lesben sind heute gesellschaftlich akzeptiert. Websites, wie gay roeal ermöglichen einen offenen Austausch von Schwulen. Vereine, wie der Lesben und Schwulenverband arbeiten offiziell für die Interessen der Homosexuellen in Deutschland. Zahlreiche Prominente stehen zu ihrer sexuellen Orientierung und leben offiziell in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Elton John, Guido Maria Kretschmer, Hape Kerkeling, oder Guido Westerwelle führen eine Partnerschaft mit ihren männlichen Partnern. Das Zusammenleben hatte allerdings für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland noch lange Nachteile.

Lebenspartnerschaft

Eine Ehe beinhaltet einen Reihe von Rechten und Pflichten. So ist etwas das Erbrecht betroffen, aber auch eine Trennung genau geregelt. Das Adoptieren von Kindern ist für nicht verheiratete Paare unmöglich und das gemeinsame Abschließen von Rechtsgeschäften schwierig und meist mit Nachteilen, gegenüber Ehepaaren verbunden. Eine Ehe zu schließen ist also nicht nur ein emotionales Bekenntnis zum Partner, sondern sichert beide Partner auch ab. Homosexuelle Paare mussten in Deutschland auf diese Sicherheit bis 2001 verzichten. Erst am 15. Februar 2001 wurde das Lebenspartnerschaftsgesetz erlassen.

Eingetragene Partnerschaft

Eine eingetragene Partnerschaft war ein erster Schritt in der Akzeptanz homosexueller Lebensgemeinschaften. Allerdings waren diese Lebensgemeinschaften, oder eingetragene Partnerschaften, in einigen Punkten gegenüber der Ehe benachteiligt. Am 1. Oktober 2017 schließlich, wurde die gleichgeschlechtliche Ehe in Deutschland gesetzlich ermöglicht. Seit diesem Tag ist es möglich eine eingetragene Partnerschaft in eine Ehe umzuwandeln und als lesbisches, oder schwules Paar zu heiraten.

Gesetze und Gesellschaft

Gesetze spiegeln die Moral einer Gesellschaft wieder. Handlungen, die die Gesellschaft nicht akzeptiert, stehen unter Strafe. Dass Homosexualität bis 1994 als Straftat galt, sagt viel über die Einstellung dazu in der Gesellschaft aus. Speziell in der Nachkriegszeit kam es zu einer harten Verfolgung und zahlreichen Verurteilungen aufgrund des §175. Bis 2017 kämpften die Opfer der Verfolgung für ihre Rehabilitation. Am 17. Juli 2017 trat schließlich das Gesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung der nach dem 8. Mai 1945 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilten Personen StrRehaHomG in Kraft. 40-50 Jahre nach der Verurteilung kommt dies für die betroffenen allerdings sehr spät. Als Vorbestrafte hatten sie ein Leben lang mit einem eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt und entsprechend geringem Einkommen zu kämpfen. Trotzdem ist die Rehabilitierung ein wichtiger Schritt mit starker Symbolkraft.

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Harmonie und das Leben ihres Lebens, so wie sie es für richtig halten, blieb vielen Homosexuellen verwehrt

Homosexualität in Deutschland früher und heute

Die Gesetzelage hat sich in den letzen 25 Jahren verändert. Lesben und Schwule sind heute vor dem Gesetz gleich und haben nicht unter Benachteiligungen gegenüber Heterosexuellen zu leiden. Die Homosexualitäti in Deutschland ist heute, wie in allen anderen Ländern Europas straffrei und völlig normal. Der Weg bis zu diesem Punkt war lange und viele Homosexuelle, hauptsächlich Schwule, hatten ein Leben lang mit Unterdrückung und Benachteiligung zu kämpfen. Die konservativen Standpunkte der Menschen haben sich gelockert und man toleriert heute Schwule und Lesben als Teil der Bevölkerung. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zwischen Tolerieren und Akzeptieren. Der Weg zum Akzeptieren ist in vielen Lebensbereichen noch weit.

Diskriminierung

Schwul wird auch heute noch als Schimpfwort verwendet. Während lesbische Frauen bei heterosexuellen Männern die Fantasie anregen, ist der Gedanke an schwule Sexualität für sie nicht nachvollziehbar. Die negative Wahrnehmung macht es vielen jungen Schwulen schwer, sich zu outen. In der öffentlichen Meinung überwiegt die Einstellung, dass gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder adoptieren sollten. Die Argumentation, dass den Kindern die Bezugsperson des anderen Geschlechts fehlt, lässt die Tatsache, dass viele Frauen ihre Kinder ohne Vater erziehen, außer acht. In der Vorstellung der meisten Eltern bringt das Kind eines Tages einen Partner des anderen Geschlechts mit nach Haus. Die Vorstellung, dass der Sohn nicht die zukünftige Schwiegertochter, sondern einen jungen schwulen Mann mitbringt, ist unangenehm und befremdlich.

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Veranstaltungen wie der CSD mache auf die Homosexualität als Teil der Gesellschaft aufmerksam

Ein langer Weg

Auch wenn wir in Deutschland mittlerweile auf dem richtigen Weg sind und schon näher am Ziel sind, als noch vor 20 Jahren, ist die Akzeptanz der Homosexualität noch lange nicht Standard. Im Iran, Saudi-Arabien und dem Sudan, sowie einigen anderen Ländern und Regionen, steht die Todesstrafe auf Homosexualität. Strenge Gesetze in Russland machen Schwulen das Leben schwer und ermöglichen Diskriminierung. Neben der Homosexualität gibt es noch viele andere Themen, die gesellschaftliche Anerkennung und gesetzliche Rahmenbedingungen brauchen. Fragen rund um die Geschlechtsidentität sind für Betroffene ein großes Problem. Sieht man sich in einer Welt, die aus Männern und Frauen besteht in der falschen, beiden, oder keiner der beiden Gruppen, so ist das in vielerlei Hinsicht problematisch. Die Homosexualität ist keine Krankheit, keine Fehlleitung und auf keinen Fall ein Verbrechen. Es ist Zeit, sie vollständig in unsere Gesellschaft zu integrieren und die Berührungsängste abzulegen.

Omega 3 – Die richtige Dosierung

Es gibt unzählige Studien, die jeden Tag veröffentlicht werden. Manch Reporter berichtet sogar kristisch darüber, wie er selbst, ohne akademischen Hintergrund, mit wenig Aufwand Studien zur Veröffentlichung gebracht hat. In einer solchen Dokumentation, die ich gesehen habe, hat der Reporter sogar einen Vortrag auf einem Kongress halten dürfen. Dabei war seine Studie, wie in der Dokumentation genau gezeigt wurde, manipuliert und auf ein bestimmtes Ergebnis ausgerichtet. Es macht also Sinn, sich immer mehrere Studien anzusehen. Omega 3 ist ein gutes Beispiel für ganz unterschiedliche Studienergebnisse.

Metastudien

Manche Wissenschaftler erstellen sogenannte Metastudien. Das sind im Prinzip Zusammenfassungen zahlreicher ähnlicher Studien. Der Vorteil dabei ist es, dass die Anzahl der Studienteilnehmer sehr hoch ist. Werden 10 Studien mit 50 Teilnehmern zusammengefasst, dann werden Werte von insgesamt 500 Probanden ausgewertet. Theingi Aung von der Universität Oxford hat im März 2018 10 Studien mit 77.917 Teilnehmer ausgewertet. Dabei ging es um Langzeiteffekte bei der Einnahme von Omega 3 Kapseln. Sein Ergebnis klingt ernüchternd. Er konnte keinerlei Effekte auf die Probanden, die Omega 3 erhalten haben, feststellen. Die jeweiligen Vergleichsgruppen, die statt Omega 3 nur Olivenöl erhalten haben, haben in allen Auswertungen vergleichbar abgeschnitten. Auch wenn die Studien seriös durchgeführt wurden und das Ergebnis der Metastudie eindeutig scheint, gibt es doch noch zumindest zwei Punkte, die beachtet werden müssen.

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Bevor man über das Ergebnis einer Studie enttäuscht ist, lohnt es sich oft, das Setup genauer anzusehen

Omega 3 Fischöl

Im besten Fall wird Omega 3 Fischöl tatsächlich aus Fischen gewonnen. Produkte, wie dieses Omega 3 Öl geben etwa an, dass das enthaltene Öl aus Sardellen, Sardinen und/oder Makrelen gewonnen wird. Fischöl in dieser natürlichen Form schneidet in zahlreichen Studien sehr gut ab. Es wirkt gegen Entzündungen, senkt den Blutdruck und senkt Blutfettwerte und den Blutzuckerspiegel. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Omega 3 Fischöl sich positiv bei Depressionen auswirken kann. In den Studien, die Theingi Ahung zu seiner Metastudie zusammengefasst hat, wurden allerdings künstliche Omega 3 Fettsäuren verwendet. Dies ist der erste, von zwei Punkten, den man unbedingt bedenken sollte.

Dosierung

Sieht man sich die Dosierungs Empfehlung bei Omega 3 Öl an, dann wird man feststellen, dass zumindest 3g Omega 3 Öl als tägliche Dosis empfohlen wird. Bei einer solchen Dosierung echten natürlichen Omega 3 Fischöls belegen viele Studien die positiven Wirkungen. In den zugrunde liegenden Studien für die Metastudie aus Oxford lag die Dosierung bei gerade einmal 1g pro Tag. Zusammen mit der Tatsache, dass kein natürliches, aus Fischen hergestelltes Fischöl verwendet wurde ist die zu geringe Dosierung auf jeden Fall eine Erklärung dafür, dass sich keine ähnlich positiven Effekte gezeigt haben, wie in anderen Studien.

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Ausreichende Dosierung ist der Schlüssel für die Wirksamkeit vom Omega 3 Öl

Studie und Realität

Plazebokontrollierte Doppel-Blind-Studien, wie sie üblicherweise in der Wissenschaft angewendet werden, ergeben normalerweise einen guten Durchschnittswert. Auch wenn die Auswahl der Probanden natürlich auch über den möglichen Ausgang der Studie entscheiden kann, sind die Ergebnisse üblicherweise repräsentativ. Wer also eine geringe Dosierung künstlicher Omega 3 Fettsäuren zu sich nimmt, darf keine positiven Effekte erwarten. Hingegen können Dosierungen von 3g pro Tag und die Verwendung von natürlichem Fischöl viele positive Effekte zeigen. Natürlich spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle, wenn es um die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln geht. Es kann also von Mensch zu Mensch ganz unterschiedliche Effekte haben.

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Viel Fisch auf dem Speiseplan kann ausreichend Omega 3 Fischöl liefern

persönliche Voraussetzungen

Ob Omega 3 Fischöl einen positiven Effekt auf den eigenen Körper hat, hängt etwa davon ab, wie viel Omega 3 man über die Nahrung zu sich nimmt. Wer sich bereits überwiegend von fettem Fisch ernährt, der wird von einer zusätzlichen Einnahme nicht mehr profitieren. Er nimmt ausreichend Omega 3 Fettsäuren auf und hat keinen Mangel. Wer sich durchschnittlich ernährt, Fisch also eher selten isst, viel Fleisch und vielleicht Fast Food verzehrt, für den kann Omega 3 Öl viele positive Effekte bringen.

Erdbestattung, oder Feuerbestattung

Der Tod ist ein unvermeidliches Ereignis. Früher, oder später trifft es jeden von uns. Oft unerwartet, meist aber nach einem langen und hoffentlich erfülltem Leben endet die Zeit auf erden. Stribt man, dann kann die letzte Frage nach der Beerdigung theoretisch egal sein. Woran auch immer man glaubt, nach dem Tod spielt der Körper kaum noch eine Rolle. Manche Religionen lehnen eine Feuerbestattung ab, aber die die Entscheidung zwischen Erdbestattung, oder Feuerbestattung trifft man im Regelfall noch zu Lebzeiten.

Angst vor dem Scheintod

Es gibt immer wieder erschreckende Geschichten darüber, dass Menschen für Tod erklärt wurden, obwohl sie noch lebten. Häufig finden sich in Gruften grausige Bilder, wenn man Särge öffnet. Menschen, die offensichtlich noch am Leben waren, als sie beerdigt wurden haben ihre letzten Stunden, oder Tage damit verbracht, ihrem Sarg entkommen zu wollen. So tragisch solche Geschichten sind und so groß die Angst ist, selbst in einem Sarg zu erwachen und langsam zu sterben, so unwahrscheinlich ist diese Situation auch. Die Medizin kennt einige eindeutige Anzeichen dafür, ob ein Mensch lebt, oder nicht. Unabhängig voneinander müssen mehrere erfahrene Mediziner den Tod bestätigen.

Wartezeit

Abgesehen davon, dass die Medizin den Scheintod ausschließen kann, ist die Zeit zwischen Tod und Beerdigung meist sehr lange. Früher gab es weder eine umfangreiche Leichenschau, noch Möglichkeiten einen Leichnam für längere Zeit zu kühlen. Die Folge war es, dass der Verstorbene meist innerhalb eines, oder zwei Tagen beerdigt wurde. Zusammen mit den eingeschränkten medizinischen Möglichkeiten hat das das Horrosszenario, lebendig begraben zu werden, begünstigt. Heute wird nach dem Tod meist routinemäßig eine Autopsie durchgeführt und die Todesursache festgestellt. Bis der Leichnam zur Erdbestattung, oder Feuerbestattung freigegeben wird, vergehen in manchen Städten mehrere Wochen.

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Ein Körper verwest im Grab über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren

Würmer & Co.

Bei der klassischen Erdbestattung zersetzt sich der Körper im Regelfall innerhalb von 30 Jahren vollständig. Ein Prozess, der mit der Austrocknung beginnt und Sauerstoff braucht. Ist das Grab zu dicht, dann kann keine Luft ins Erdreich gelangen und der Leichnam verwest langsamer. Bakterien und Luft sind in erster Linie für die Auflösung des verwesenden Körpers zuständig. Viele Menschen haben ein Problem mit der Erdbestattung. Abgesehen von der Angst, lebendig beerdigt zu werden, fürchten sie aus irrationalen Gründen auch den jahrzehntelangen Zersetzungsprozess in der Erde. Bei der Frage Erdbestattung, oder Feuerbestattung ist also diese Vorstellung langsam in der feuchten Erde zu verwesen, auch ein Grund dafür, sich für die Feuerbestattung zu entscheiden.

Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung ist der Körper innerhalb von etwa 90 Minuten zusammen mit einem einfachen Holzsarg verbrannt. Damit der Tote, oder eigentlich seine Asche später nicht verwechselt wird, wird er zusammen mit einem kleinen Schamottstein, mit seinen Daten, verbrannt. Die Asche wird anschließend in eine kleine Urne gefüllt, die in einer etwas größere und hübsch gestaltete Urne gesteckt wird. Diese Urne wird wahlweise in der Erde bestattet, oder in einem kleinen Kästchen am Friedhof abgestellt. Dass der Körper vollständig zerstört wird, ist für viele Menschen, die sterben, ein wichtiger Punkt, sich für eine Feuerbestattung zu entscheiden. Aber es gibt noch ein weiteres Argument, um zwischen Erdbestattung, oder Feuerbestattung zu unterscheiden.

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Das Gedenken an den Toten ist für die Angehörigen wichtig

Erdbestattung, oder Feuerbestattung

Tatsächlich unterscheiden sich die beiden Varianten der Bestattung in den Kosten. Auch bei der Feuerbestattung ist ein Sarg erforderlich und auch eine zweite Beschau durch den Amtsarzt muss erfolgen. Trotzdem sind die Kosten bei der Einäscherung geringer, als bei der Erdbestattung. Neben den geringeren Kosten ist aber die spätere Grabstätte ebenfalls ein Argument um zwischen Erdbestattung und Feuerbestattung zu unterscheiden. So ist der Pflegeaufwand für ein Urnengrab deutlich niedriger, als bei einem klassischen Grab. Wählt man eine See-, oder Wiesenbestattung entfallen die Kosten für das Grab komplett. Die Entscheidung zwischen Erdbestattung, oder Feuerbestattung ist für viele Menschen eine wichtige und sehr emotionale Entscheidung. Wie man sich letztendlich entscheidet ist jedem selbst, oder manchmal den Angehörigen zu überlassen. In beiden Fällen ist es möglich würdevoll Abschied zu nehmen und des Toten zu gedenken.

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